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Brauhaus "Zum jungen Raben"

Brauhaus "Zum jungen Raben"
Brauhaus "Zum jungen Raben"

von Dr. Johannes Krudewig

"Zum jungen Raben"

Das vornehm und breit mitten an der Straße gelagerte Haus am Blaubach Nr. 38, in welchem sich jetzt das Kölner Brauhaus Carl Abels "Zum jungen Raben" befindet, gehörte mit seinen westlich "nach den Weißen Frauen" gelegenen Nebenhäusern im Mittelalter zum Besitz des berühmten Kölner Patrizier-Geschlechtes Hardefust oder Hardefaust. Die Hardefust waren ein altes, seit etwa 1180 nachweisbares, mächtiges Kölner Rittergeschlecht. Sie führten als Wappen im goldenen Felde zwei über Kreuz gelegte, rote, beschiente Arme, deren Fäuste geballt sind; auf dem Helm wiederholten sich die Wappenfiguren. Dieses Rittergeschlecht hat sich für die Stadt Köln sehr verdient gemacht, besaß ausgedehnten Haus- und Grundbesitz und ist gegen 1450 ausgestorben. Wohl der letzte seines Geschlechtes war der Schöffe Gumpert Hardefust, der seine Stelle niederlegte und Mönch im Kloster am Weidenbach zu Köln wurde. Will man sich die schwierigen Besitzverhältnisse des Hardefustschen Anwesens auf der Bach im Mittelalter klar machen, so muß man festhalten, daß an der Stelle, wo jetzt das breite Haus Nr. 38 steht, sich ursprünglich zwei Häuser befunden haben, welche im 13. Jahrhundert wohl beide noch im Besitz der Ritter von Hardefust waren: Das wertvollere, wohl auch monumentaler ausgeführte war das östlich zum Rhein wärt’s gelegene Haus "Zum Löwen", welches bereits 1271 als damals schon bestehendes Brauhaus im Schreinsbuche des Bezirks Airsbach erwähnt wird und trotz häufigen späteren Besitzwechsels diesen Namen bis zum Jahre 1787 beibehalten hat. Neben demselben lag westlich, "nach den Weißen Frauen zu", wie es stets in den Urkunden heißt, ein ursprünglich wohl unbedeutendes Haus, welches 1271 einfach als domus lignea, als Holzhaus, neben dem Haus zum Löwen in demselben Schreinsbuch genannt wird, aber seit dem 14. Jahrhundert, nachweislich seit 1333, den Namen seiner ursprünglichen Besitzer, "zum Hardefust" geführt und bis 1784, also bis zum Ende der Reichszeit beibehalten hat.

Das vorhin genannte Kloster der "Weißen Frauen", die diesen Namen nach ihrer weißen Tracht führten, lag an der Ecke Perlengraben und Blaubach und wurde größtenteils im Jahre 1809 niedergelegt. Hiernach wurde der dort gelegene Teil des Blaubachs auch "Auf der Bach an den Weißen Frauen" genannt. Diese Straße hieß ursprünglich "super Ripam", am Ufer, gemeint ist, des dort vorbeifließenden Duffesbaches, und später einfach "auf der Bach". Die Bezeichnung Blaubach ist erst 1811 mit der neuen Numerierung der Häuser eingeführt worden.

Welche Zustände der offene Lauf des Duffesbaches im 16. Jahrhundert auf dem Blaubach und namentlich an der Hochpforte mit sich brachte, schildert ausführlich der Kölner Chronist Hermann von Weinsberg, dessen Geburts- und Elternhaus an der Stelle des heutigen Hauses Blaubach Nr. 4 stand, folgendermaßen:

"Bis an die Hochpforte war der Bach offen, niedrig und flach, so daß man dadurch reiten und mit schwer beladenen Wagen dadurch fahren konnte, und so breit, daß die Kinder in der Sommerzeit dadurch liefen, desgleichen auch die Schweine und Enten sich darin herumtummelten, daß es lustig anzusehen war Die Frauen benutzten das Wasser zum Waschen und Bläuen. Schlimmer aber waren diese Zustände im Winter, wo der Übergang über den zugefrorenen Bach beschwerlich war, und sehr oft Personen durch das Eis brachen, besonders zur Abend- und Nachtzeit. Da die Hochpforte starke Neigung hatte, war es den Pferden zur Winterzeit häufig unmöglich, die Höhe der Straße zu erreichen, so daß sie viel geschlagen und mißhandelt wurden und oft niederfielen, und daß andere Pferde vorgespannt werden mußten. Diesen unhaltbaren Zuständen machte der Rat endlich ein Ende, indem er im Juni 1591 mit dem Bau einer gewölbten Brücke über den offenen Bach begann. "

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Hermann von Weinsberg, der bekannte Kölner Chronist, dessen "Gedenkbuch" die Jahre 1518 bis 1598 umfaßt, war der Sohn eines Buntleinen-Händlers, der im Hause Weinsberg am Blaubach wohnte. Ein gut gelungenes Modell dieses Hauses um 1539 von dem Bildbauer Hans Ott war 1925 auf der Jahrtausend-Ausstellung in der Kölner Messe zu sehen. Eine Zeitlang nach 1519 war der Vater Christian von Weinsberg in das Haus Eversheuft auf dem Heumarkt (jetzt alte Nr. 19) verzogen und betrieb hier einen Weinzapf.

Als Hermann herangewachsen war und in des Vaters Weinschenke mit aushelfen mußte, erlebte er manch' lustiges Wirtshausstücklein. So berichtet er: "Es saß auch einmal ein Weib und trank, dem hatt' ich nach und nach 13 Pintcher Wein gezapft, wie es auf der Kiste angekreidet stand. Als es ans Bezahlen ging, wollt' sie nur 12 zahlen. Ich sagte, daß es ihrer 13 gewesen. Da sprach sie: in mein Bäuchlein gehen nicht mehr denn 12 Pintcher. Man lachte dazu und es blieb dabei."

Die Wohnung auf dem Heumarkt vertauschte der Alte bald wieder mit dem Hause Weinsberg auf der Bach. Der Weinzapf brachte ausreichende Nahrung ein; daneben aber betrieb er die Blaufärberei fleißig fort.

"Zwischen Blaubach und Mühlenbach stand bis zum Beginn der vierziger Jahre des vorigen Jahrhunderts mitten in der Straße noch eines der früher in Köln zahlreichen Ketten-Wachthäuschen; dasselbe war um die Mitte des 18. Jahrhunderts in barockem Stil erbaut worden." (Gürtler, in "Der Niederrhein", 1912, Heft 10, S. 154.)

Um sich nun die Entwicklung des Hardefustschen Anwesens durch die Jahrhunderte zu vergegenwärtigen, verfolgt man am besten die in den Schreinsbüchern noch erhaltenen urkundlichen Eintragungen über Verkauf, Vererbung oder Hypothekenbelastung jedes einzelnen der beiden Häuser, wozu Keussen in seiner Topographie der Stadt Köln 11, S. 8, gute Anhaltspunkte gibt.

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Erklärung der Schreinsbücher

Zunächst eine kurze Erklärung der Schreinsbücher: Die altkölnischen Grund- und Hypothekenbücher im Kölner Stadtarchiv, welche die Bezeichnung Schreinsbücher führen, bilden für die Kölner Ortsgeschichte eine Quelle von hoher Bedeutung. Die Urkunden der Schreinsbücher, welche über die Veräußerungen und Vererbungen der einzelnen Grundstücke und Häuser, sowie über die Belastung des Besitzes Aufschub geben, beginnen mit dem dritten Jahrzehnt des 13. Jahrhunderts und sind bis zum Jahre 1795 fortgeführt; unter der französischen Herrschaft fand die Schreinspraxis ihr Ende. Die Sprache der Eintragungen war bis 1396 die lateinische, von da an die deutsche.

Zur Benutzung der Schreinsbücher ist kurz folgendes zu bemerken: Die Schreinspraxis, das Grundbuchwesen der Stadt Köln, hat seinen Ursprung in den Sondergemeinden der Alt- und Rheinvorstadt genommen, denen sich bis zum Schluße des 12. Jahrhunderts die übrigen Sondergemeinden angeschlossen haben. Zu diesen letzteren gehörte die ehemalige Vorstadt Airsbach oder Oversburg, in der die Straße "super Ripa", später "auf der Bach" lag. Leider sind die älteren Schreinskarten derselben nicht erhalten. Sehr bald trat eine Scheidung der Eintragungen nach Unterbezirken, nach bestimmten Häuservierteln ein, deren Benennungen sich nach den Hauptstraßen oder baulich hervorragenden Punkten des Bezirks richteten und deren Eintragungen in getrennten Büchern erfolgten. Diese Bücher hießen im Schrein Airsbach: Porta Pantaleonis (Pantaleonspforte oder Weißfrauenpforte am westlichen Ende des Blaubachs), 1212 bis 1798 (6 Bü-cher); Witzgasse (Witschgasse), 1235 bis 1792 (3 Bücher); Lata Platea (Breite Straße, ursprünglicher Name für die Severinstraße), 1230 bis 1791 (3 Bücher), Textorum (Weber-viertel), 1233 bis 1787 (i Bücher); Veteris Portae (Alte Pforte, die den Holzmarkt gegen die Bayenstraße abgrenzte), 1233 bis 1798 (4 13ücher); Spitzbütgasse (Bezirk Spitzen- und Weißbüttengasse), 1220 bis 1794 (4 Bücher). Neben diesen Sonderbüchern für die Unterbezirke gab es für bestimmte Rechtsgeschäfte noch allgemeine Bücher, Generales oder Sententiarum genannt, in welche hauptsächlich gerichtliche Be-urkundungen der Schöffen über Vormundschaft, Testamente u. dgl. eingetragen wurden, die dann die Unterlagen für die Eintragungen in den Büchern der Unterbezirke bildeten. Im Schrein Airsbach umfassen die 4 Bücher-Generales die Jahre 1257 bis 1798 und die 5 Bücher Sententiarum (auch Er-denknis-Bücher genannt) die Zeit von 1341 bis 1794 (Mitteilungen aus dem Stadtarchiv, Heft XIII, S. 2 ff., 96 ff.). Die weiteren Schreinsbücher von Airsbach, die Bezeichnungen Wetschatz, Religiosorum, St. Spiritus, Knodenbuch und Zeichenbücher fahren, kommen hier nicht in Betracht.

Zur leichteren Auffindung einer Schreinseintragung dienen seit etwa 1400 die Vermerke: Mutatum /verändert), aggravatum (belastet), liberatum (befreit), cassatum (eingezogen), inhibitum (eingestellt) mit Angabe des Buches und des Jahres, wo die betreffende Eintragung zu finden ist. So kann man ein bestimmtes Objekt mit allen seinen Eigentumsveränderungen und Belastungen meist bis um das Jahr 1400 zurückverfolgen.

Mit dem Zeitpunkt, in welchem die beiden Häuser dank den Eintragungen in den Schreinsbüchern in das Licht der Geschichte treten, gehen sie schon aus den Händen ihrer ursprünglichen Eigentümer, der Familie Hardefust, in anderen Besitz über.

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Entwicklung des Hauses "zum Löwen"

Verfolgen wir nun zunächst die Entwicklung des Hauses "zum Löwen". Nach der ältesten bekannten urkundlichen Eintragung vermachten im Jahre 1289 die Eheleute Heinrich und Elisabeth Hardefust zum Heil ihrer Seelen von dem Brauhause, welches schon vorher das Haus zum Löwen war, gelegen am Ufer oberhalb des Hauses, genannt Düren, zu den Weißen Frauen wärts, den vierten Teil dem Kloster Pesch, weiter von demselben Haus ein Achtel dem Kloster in Langwaden, ein Achtel dem Kloster in [Schwarz-] Rheindorf, ein Achtel dem Kloster in Meer, ein Achtel dem Kloster in Hoven und ein Achtel der St. Nicolauskapelle in der Rheingasse zu Köln. Somit war damals das Haus zu sieben Achteln in den Besitz verschiedener Klöster Übergegangen. Die lateinisch geschriebene Urkunde, nach der östlich neben dem Hause "zum Löwen" das Haus "Düren" lag, lautet in ihrem Wortlaute folgendermaßen:

"Anno 1289. Notum sit, quod Henricus dictus Hardevust et Elizabet uxor sua tradiderunt et legaverunt in remedium et salutem animarum suarum conventui de Prato quartam partem domus braxatorie, que mansio quondam fuit Leonis, site iuxta Ripam superius domus vocate Duren versus albas dominas . . . Dieselben vermachen octavam partem desselben Hauses conventui in Langwaden, weiter octavam partem conventui in Ryndorp, octavam partem conventui in Mere, octavam partem conventui in Hoven, octavam partem capelle saricti Nicolai super platea Reni site ..." (Schrb. 315, Generalis, Nr. 334 bis 340.)

Kurz darauf muß das Anwesen aber wieder in weltlichen Besitz gekommen sein; denn im Jahre 1294 erhielt das Kloster St. Mariengarten in Köln einen Erbzins von vier Schilling auf dem Hause und der Hofstatt am Ufer, genannt das Haus des Hubertus, welches von jeher zum Löwen hieß; die Stelle lautet:

"domus et area vocata domus Huperti, que quondam fuit Leonis, in Ripa ..." (Schrb. 290, Port. Pant. nr. 44.)

Nun verliert sich die Spur des Hauses in den Schreinsbüchern; auch für das ganze 14. Jahrhundert sind keinerlei urkundliche Nachrichten über dasselbe zu finden. Doch muß sich der Besitz sehr zersplittert haben, wie aus einer Übertragung von vier Fünfteln des Hauses am Ende des 14. Jahrhunderts hervorgeht. Die hierauf bezügliche Urkunde besagt:

1399 Januar 8 (feria quarta post epiphanie domini). Winand von Wermelskirchen überläßt die ihm von seiner Frau Stina vermachten vier Fünftel des Hauses zome Lewen up der Bach seiner Magd Drude van Remscheit, die sie dem Winand von Wermelskirchen wieder zurückgibt. Mutatum infra 1401: (Schb. 292, Port. Pant., f. 131 b.)

Seit Beginn des 15. Jahrhunderts wechselt der Besitz zunächst des ganzen Hauses des öfteren, zerteilt sich dann seit 1430 in zwei Häuser oder Wohnungen und zersplittert sich seit dem Ende des 15. Jahrhunderts durch Erbteilungen in kleinere und kleinste Teile, wie z. B. 1488 "ein Drittel der Halbscheid eines Fünftels", also drei Zehntel des Hauses vererbt werden. Am besten lassen wir im Folgenden die Urkunden, deren Deutsch genügend verständlich ist, selbst sprechen; wenn sie auch nicht sämtlich erhalten sind, so geben sie uns doch ein hinreichend klares Bild über die Besitzentwicklung des Hauses "zum Löwen".

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"1407 Mai 28 (sabbato post Sacramentum). Kunt sy, dat her Heydenrich van Schallenberg ind vrauwe Nese, syn elige wyff, yre huyss ind hoifstat, dat wanne was Lewen, gelegen up der Bach boyven dem huyse genant Duyren, gegeven ind erlaissen haint Wilhelmanno van Bercheym, Peynartz soene, vur vunff marcke coeltz paymentz, kölnischen Geldes.... " (Schrb. 292, Port. Pant., f. 148.)

Während hier noch das ganze Haus verkauft wird, sehen wir von der nächsten Schreinseintragung an, wie sich der Besitz desselben durch Erbteilung allmählich zersplittert.

"1421 Oktober 16 (feria quinta post Gereonis). Peter van Luytgenberg, des greven schryver, und seine Frau Hedewig übertragen ihre vier Fünftel des Hauses zome Lewen auf der Bach den Eheleuten Johannes vanme Zwyvel und Sophie. Mutatum 1434. " (Schrb. 292, Port. Pant., f. 170 b.)

In der nächsten Eintragung von 1430 wird von den Häusern, die ursprünglich das Haus "Löwen" ausmachten, nur das westliche, nach den Weissen Frauen wärts, mit dem freien Zugang zum Pütz im Hofe des anderen östlichen, nach der Hohepforte zu gelegenen Hauses übertragen an Johann von Baensberg und seine Frau Mettele (Mechtildis):

"1430 August 16 (crastino assumpcionis beate Marie virginis). Kunt sy, dat Gerart Vloich van macht alsulcher gichte, as yem Katherina syn elige wyff gedain halt, so wie dat in dem erdincknis - boiche 1419 geschreven steit, eyn huys van zwen huyseren, geieigen up der Bach, dat wanne waeren oyningen Lewen, as dat oeverste zu den wyssen vrauwen, vur, achten, unden ind oeven ind eynen vryen zoganck up den pütze, achten geleigen in dem hoyve des anderen huyses neest da by zo der Hoportze wert geleigen, so wie dat in dem er-dinknis 1419 geschreven steit, gegeven ind erlaissen hat Johanne van Baensberg und Mettelen synnem eligen wyve, mit reichte zo behalden, zo keren ind zo wenden, in wat hant sy willent. Datum ut supra. Mutatum infra anno 1447. " (Schb. 292, Porta Pant., f. 185 b.)

"1434. Johann Dietrich Albrecht, Everhard, Heinrich, Lysabeth, Drutgin und Catheringin, die sechs Kinder der 1421 (oben S. 13) erwähnten Eheleute Johannes und Sophie vanme Zwyel, einigen sich über ihr Kindteil an den vier Funfteln des Hauses zum Löwen. Mutatum 1442 et 1440. " (Schrb. 292, Port. Pant., f. 189 V.)

"1442 Juli 20. Die in der vorigen Urkunde von 1434 genannten Erben verkaufen ihr Kindteil, dat da macht eyme yecklichen eyn eychtdeill vierre vunffteill des Hauses zum Löwen auf der Bach, an Heinrich Fix und seine Frau Geerten Mutatum 1455. " (Schrb. 292, Port. Pant., f. 208.)

"1447 Mai 9. Johann van Baensberg und seine Frau Mettel verkaufen ihr Haus, vormals Wohnungen Lewen genannt, mit dem freien Zugang zu dem Pütz im Hofe des Nebenhauses nach der Hohepforte hin an den Zimmermann Johan Scherhunt und dessen Frau Katharina. Mutatum . . . Iiberatum . . . anno 1449. " (Schrb. 292, Port. Pant., f. 216b.)

"1449 Oktober 25. Johan Scherhunt, Zimmermann, und seine Frau Katharina, überlassen ihr vorhin gekennzeichnetes Haus wieder an Johan van Baynsberg und dessen Frau Mettele. Mutatum in libro sententiarum 1447. Mutatum infra 1488. " (Ebd. f. 221 b.)

"1486 März 20. Johann Nabe hat ein ihm gehöriges Fünftel des Hauses zum Löwen auf der Bach an Johann Roerich, Heffenmenger, und dessen Frau Fiegen gegen einen jährlichen Erbzins von 5 Gulden abgetreten. " (Schrb. 292, Port. Pant., f. 286 b.)

 

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In der Steuerliste der Häuser in der Stadt Köln vom Jahre 1487 war das damals zum Teil dem Nicolaus von Bortscheit gehörige Haus zum Löwen auf jährlich 24 Gulden Hauszinssteuer veranschlagt. Die Stelle lautet: "Zo sent Jacob. Item zo dem Lewen, geacht XXIII gulden, gehoirt Clais van Bortscheit." (Im Kölner Stadt-Archiv.)

Damals war die Zersplitterung des Besitzes weit vorgeschritten, wie aus den folgenden Eintragungen hervorgeht.

"1488 Juli 29. a) Nach dem Tode des Jacob Nabe und seiner Frau Geirtgin erhalten deren Sohn Johann und seine Frau Lysbedde ihr Kindteil, bestehend aus einem Drittel der Halbscheid eines Fünftels des Hauses zum Löwen auf der Bach. b) Auf ihren Antrag wird Drutgin, Tochter des verstorbenen Wynant van Wermerskirchen an ihr Kindteil, die Halbscheid einen Fünftels "des huys ind hoiffstat genannt zome Lewen" auf der Bach, angeschreint, um es mit ihrem Manne Sander Schroder von Wermerskirchen zu benutzen. c) Sander Sehroder von Wermerskirchen und seine Frau Drut-gin verkaufen ihren vorhin gekennzeichneten Anteil an dem Hause zum Löwen an Clais van Burtschiet und dessen Frau Hilgyn. Mutatum infra anno 1503." (Schrb. 292, Port. Pant., f. 292 b.)

"1503 November 9 und 1506 Juni 6. Nach dem Tode des Clais van Burtscheit erben dessen eheliche Kinder Goedert, Jakob, Gretgin, Tringin und Hilgyn ihr Kindteil, ein Fünftel des Hauses zum Löwen auf der Bach, und verkauften es an Johann van Berenberg und dessen Frau Beilchin. Mutatum in sententiarum 1523." (Schrb. 293, Port. Pant., f. 16 und 19.)

"1523 Mai 30. Nach dem Tode des Johann van Berenberg und seiner Frau Beelgyn lassen sich deren Kinder Cathringvn. Melchior Grietgyn und Barbara an ihr Kindteil, jedem ein Viertel des Hauses zum Lewen auf der Bach anschreinen. 1523 Mai 30. Hieronymus Vederhenne und seine Frau Cathringyn, Melchior von Berenberg und seine Frau Anna, Heinrich Greiwell und seine Frau Grietgyn verkaufen ihre vorhin genannten drei Viertel des Hauses zum Lewen an Johann Maß und dessen Frau Barbara. Mutatum infra anno t 575 et 1579." (Schrb. 321, Sentent., f. 116b.)

"1575 November 15. Johann van Mehrem wird mit seiner Frau Johanna an ein Siebtel des Hauses zum Lewen angeschreint; ferner erhalten je ein Siebtel Cathrine van Mehrem, Frau des Lic. jur. Johann Potgießer, Richmod von Mehrem, Frau des Gerhard Pilz, sowie Peter und Gertrud van Merhem. Mutatum Generalis anno 1579." (Schrb. 321, Sentent., f. 259.)

"1579 März 14. a) Jungfer Christine van Merhem, Profess im Kloster St. Mariengarten, läßt sich an ein Siebtel des Hauses zum Lewen auf der Bach anschreinen und überläßt es dem Arnold, dem Sohn der Eheleute Thomas van Merhem und Christine Kemp. " (Schrb. 317, Generalis, f. 187b.)

"1579 März 14. b) Nach dem Tode der Johanna, Frau des Johann von Merhem, erben ihre Söhne Johann und Peter von Merhem jeder die Halbscheid von fünf Siebteln des Hauses zum Lewen auf der Bach. 1579 März 14. c) Arnold von Merhem und Johann von Merhem verkaufen ihren Anteil von je 6/7 des Hauses zum Lewen auf der Bach an die Eheleute Christian Koelgin und Barbara Maeß. Mutatum infra 1584." (Schrb. 317, Generalis, f. 188.)

"1584 Februar 27. Die Eheleute Christian Kolgin und Barbare Maeß hinterlegen im Schrein ihr auf den Letztlebenden lautendes Testament, auf Grund dessen Christian Koelgin an das Haus zum Lewen auf der Bach angeschreint wird. Inhibitum per Sibillam Maeß pro se et liberis iuxta schedulam den 15. Octobris 1621; item den 3.Octobris 1630.

"Cassatae sunt iuxta decretum Textorum, den 11. Marty 1670 registratum. Mutatum l extorum den 30. Juny 1670." (Schrb 317, Generalis, f. 198b.)

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Rund hundert Jahre blieb nun das Haus "zum Löwen" im Besitz der Familie Koelgen; erst im Jahre 1670 vererbte es sich weiter:

"1670 Juni 30. Aus der Erbschaft Koelgens erhalten die Eheleute Christian Wickrath und Anna Meyers, Heinrich Wickrath und Anna Süntz, und Sebastian Urbach und Christine Wickrath je ein Drittel des Hauses zum Löwen auf der Bach. Mutatum Veteris Portae den 26. October 1677. Veteris Portae den 19. Nov. 1683." (Schrb. 305, Text., f. 98b.)

"1677 Oktober 26. Nach dem Tode des Heinrich Wickrath werden dessen drei Kinder Johannes, Jodocus und Jakob an ihr Kindteil des Hauses zum Löwen auf der Bach angeschreint. Die Anteile der übrigen Erben gehen an die Eheleute Johann Steinen und Anna Maria Schoep über. Mutatum per captionem den 19. November 1683." (Schrb. 308, Vet. Portae, f. 215.)

"1683 November 19. Wegen nicht zu rechter Zeit gezahlter erblichen Zinsen wird Haus und Hofstatt genannt zum ,Löwen auf der Bach durch Schöffenurteil dem Konvent der Ursulinen in Köln zugesprochen. Mutatum Textorum 22. Octobris 169S. " (Schrb. 309, Veter. Portae, f. 10.)

" 169; Oktober 22. Das Haus zum Löwen wird auf 1600 Thaler kölnisch Wert geschätzt und vom Ursulinenkonvent an die Eheleute Heinrich Salm, kurpfälzischen Kammerrat, und Anna Catharina Müllers verkauft. Mutatum infra 18. Juni 1703." (Schrb. 306, Textorum, f. 39.)

"1703 Juni 18. Maria Agnes Salms, Frau des Johann Henrich von Bonn, wird an ihr elterliches Erbteil, das Haus zum Lewen auf der Bach, angeschreint. Mutatum infra 8. Juny 1709." (Schrb. 306, Textorum, f. 63.)

"1709 Juni 8. Die ebengenannte Frau Maria Agnes Salms verkauft ihr Haus zum Lewen an Johann Adolph Marx und seine Frau Gertrud Salm. Mutatum infra 29. Novembris 1729. 1729 November 29. Wolter de Beehe, dieser freyer reichsstatt Cöllen rhatsverwandter, auch kauff- und handelsmann, und seine Frau Anna Francisca Brewers werden an das Haus zum Lewen angeschrieben. Mutatum in libro generali 23. Aprilis 1750." (Schrb. 306, Textorum, f. 105b.)

"1750 April 23. Nach dem Tode des Wolter de Beehe fällt des Haus zum Lewen an seine zwei Kinder Johann Wolter und Maria Anna de Beehe. Johann Wolter de Beehe und seine Frau Maria Christina Hoedts überlassen ihre Halbscheid der Jungfer Maria Anna de Beehe. Nlutatum Veteris Portae 12. Febr. 1787." (Schrb. 318, Generalis, f. 134b.)

"1787 Februar 12. An Haus und Hofstatt zum Lewen werden die Eheleute Joseph Anton Sendt und Maria Adelheid Krapoel angeschreint. Ohne weiteren Mutationsvermerk." (Schrb. 310, Veteris Portae, f. 10b.)

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Das Haus "Zum Hardefust" 1271-1784

In derselben Weise läßt sich auf Grund der Eintragungen in den Schreinsbüchern die Besitzentwicklung des Hauses "zum Hardefust" von 1271 bis 1784 verfolgen. Zunächst hören wir, daß die bekannte Kölner Patrizierfamilie Wizca oder Witze, nach welcher die Witschgasse benannt ist, auf dem "Holz-hause am Ufer neben dem Brauhaus zum Löwen oberhalb nach den Weißen Frauen zu" einen Erbzins hatte. Die lateinische Urkunde hierüber lautet:

 "1271. Notum sit, quod Elyzabet cesserit de morte patris sui Henrici Wizca et matris sue Gertrudis sextam partem de quindecim solidis hereditarii census solvendis de domo lignea sita super Ripam iuxta domum Leonis braxatorie sursum versus Albas Dominas. Die Geschwister der Elyzabet werden genannt: Henricus, Johannes, Hildegardis." (Schrb. 290, Port. Pant., nr. 843, 844.)

Während hier das Haus noch keinen eigenen Namen führt, wird es von der nächsten Eintragung an nach seinen früheren Besitzern "zum Hardefust" genannt. Jedoch war der Besitz auch dieses Hauses schon früh sehr zersplittert. Im Jahre 1333 erhielten Rütger von Weitkuchen und seine Frau Katharina die Halbscheid eines Viertels des Hauses und der Hofstatt "zum Hardefust". Die Urkunde besagt folgendes:

"1333 August 28 (in vigilia decollationis b. Johannis Bapt.). Rutgerus de Weitkuchen erhebt vor den Schöffen Anspruch auf medietatem quarte partis domus et aree vocate zu me Hardevuste contigue site; er wird mit seiner Frau Katharina angeschreint. Den gleichen Anspruch erhebt Iwan Garroco, mercator de Ayst; auch er wird angeschreint. "(Schrb. 291, Port. Pant. nr. 40, 41.)

Rütger von Weitkuchen verkaufte alsbald seinen Anteil an Hermann Grin und dessen Frau Christine, wie aus folgender Urkunde hervorgeht:

"1335. Notum sit, quod Hermannus Grin et Cristina eius uxor emerunt sibi erga Rutgerum de Weitkuchen et Katharinam eius uxorem medietatem quarte partis duarum domorum, quas domini sancti Georgii ... hereditarie concesserunt, item me-dietatem quarte partis domus et aree vocate zu me Hardevust contigue site." (Schrb. 291, Port. Pant. nr. 76.)

Ein anderer Teil des Hauses war an den Bäcker Johannes von Columba und seine Frau Yde gekommen, nach deren Tode im Jahre 1365 ihre Kinder Johannes, Richmodis und Franciscus ihr Kindteil dem Heinrich Rotard und seiner Frau Hadewig schenken; die hierauf bezügliche Urkunde lautet:

"1365. Notum sit, quod Johanni et Rigmodi, pueris quondam Johannis de Columba, pistoris, et Yde eius uxoris, cessit ex morte parentum pueripars .... domus et aree site prope domum Leonis iuxta Albas Dominas .... Notum sit, quod Johannes et Rigmodis, pueri quondam Johannis de Columba pistoris, quilibet eorum donavit et remisit Henrico Rotard et Hardewigi, eius uxori, suam pueripartem . . . domus et aree site iuxta domum Leonis versus Albas Dominas." (Schrb. 292, Port. Pant., f. 61.)

 

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Dieser Schenkung schließt sich an frater Franciscus ordinis fratum heremitarum beati Augustini, fllius quondam Johannis de Columba pistoris et Yde eius uxoris Mit Beginn des 15. Jahrhunderts lassen sich die häufigen Besitzwechsel des Hauses Hardevust ebenfalls an Hand der nun deutsch geschriebenen Urkunden verfolgen, die wiederum eine starke Zersplitterung des Besitzes erkennen lassen.

"1404 Mai 23 (feria sexta post festum 'Penthecostes). Karl van Aiche, den Aleit, Thomais wyff des broichgurdelmechers, zo momber (Vormund) gesat hait, läßt sich anschreinen an das Haus zum Hardefust auf der Bach, as der vurgemelten Aleit anerstorven und gevallen van doide Aleit, yre doichter, van yre ind dem vurscreven wilne Thomais yrem manne geschaffen." (Schrb. 292, Port. Pant., f. 143.)

Die nächsten Eintragungen berichten uns, daß das Haus zwei Wohnungen unter einem Dache enthielt, die an Karl von Aachen und seine Frau Sophia, sowie an Johann, Sohn des Konrad Sweter von Werden, übergegangen sind, und daß der letztere einige Jahre darauf seine Wohnung an den ersteren abgetreten hat.

"1404 Mai 23 (feria sexta post festum Penthecostes). Kunt sy, dat Aleit, Thomais wyff des broichgurdelmechers, van maicht scheffenurdels, dat sy behalden halt, as dat in dem boiche sententiarum geschreven steit, yre huyss nu genant zome Hardevuyst, geleigen up der Bach by dem huyse zome Le-wen zo den wyssen vrauwen wart, ind haldent nu zwa woynin-gen under eyme dache, as die ligent mit yren hoifsteiden vur ind hinden, unden ind oyven, gegeven ind erlaissen halt Karle van Aiche ind Sophien, syme eligen wyve, ind Johanne Sweter, Coynraitz soene van Werden, also dat die selve elu-de Karl ind Sophie die helfte ind Johan Sweter die ander helfte .... behalden, keren ind wenden moigen. Datum ut supra." (Schrb. 292, Port. Pant., f. 143.)

"1408 August 18. Johan Sweter, Coynraitz sun van Werden, verkauft syn halfscheit tzweyer huyser, dat nu tzwa woyningen sint under eyme dache, genant zome Hardevuyst, gelegen up der Bach by dem huyse zome Lewen zo den wyßen vrauwen wart, an Karle van Aiche ind Sophien syn wyve, na vergaderunge eyns vurgeschrichtz sub dato 1404." (Schrb. 292, Port. Pant., f. 151.)

Beim nächsten Besitzwechsel geht das ganze Haus an Berta Weise über:

"1425 Juli 12 (feria quinta post octavam festi visitationis beate Marie virginis). Karle van Aiche und seine Frau Sophia verkaufen ihr Haus zum Hardevuyst auf der Bach gegen einen jährlichen Erbzins von 12 Mark kölsch an Berten, Weisen doichter, so wie dat hie vur 1408 da an geschreven steet." (Schrb. 292, Port. Pant., f. 177b.)

Dieser Erbzins vererbte sich an Johann Bonemberg und seine Frau Angela, die ihn im Jahre 1460 mit dem Hause an die Eheleute Johann und Elisabeth von Angermunt verkauft haben.

"1460 April 1: Johann Bonemberg der Junge erbt nach dem Tode seiner Mutter Styngin mit Willen seines Vaters .... Bonemberg des Alten einen Erbzins von 12 Mark kölsch jährlich an dem Hause zum Hardefust auf der Bach, wie es Port. Pant. 1425 geschrieben steht." (Schrb. 320, Sententiarum, f. 194b.)

"1460 September 7. Johann Bonemberg läßt sich für sich und seine Frau Engelgin an das Haus zom Hardefuyste up der Bach für seinen Erbzins anwäldigen." (Schrb. 320, Sententiarum, f. 196b.)

"1460 am 7. Septembris ist das Haus zur Hardefaust gelegen uff der Bach bei dem haus zum Lewen zu den Wissenfrauen wart, und sint nahe zwe wonungen under einem tag, vur 12 mark jairs erblich ausgedain." (Jos. Stein, Buch Weinsberg, V, S. 67.)

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Die hierauf bezügliche Urkunde besagt:

"1460 September 7. Johan Bonemberg und seine Frau Engelgin verkaufen ihr Haus "zum Hardevuyste up der Bach", as dat up desen selven datum in Sententiarum gescreven steit, an Johan van Angermunt und dessen Frau Elsgin für 12 Mark kölsch erblichen Jahreszinses." (Sehr. Nr. 292, Port. Pant., f. 266.)

"1473 Juni 15. Das Haus zum Hardefust fällt nach dem Tode des Johann von Angermont an dessen mit Elsgin ehelich geschaffenen Sohn Johann von Angermont, so wie es 1460 geschrieben steht." (Schrb. Nr. 292, Prot. Pant., f. 266.)

"1473 Juni 15. Johann von Angermont gibt sein Eigentum am Haus Hardefust dem Johann van Loen und dessen Frau Elsgyn, seinem Stiefvater und seiner Mutter. Mutatum 1474." (Schrb. Nr. 292, Porta Pant., f. 266.)

"1474 April 29. Johan von Loen und sein Frau Elsgyn geben ihr Haus, nu gnant zom Hardefuyst, gelegen up der Bach by dem huyse zom Lewen zo den wysen frauwen wart, ind helt nu zwa wonyngen under eyme dache, as die liegent mit yren hoeffsteden vur, hinden, unden ind oven, so wy sy hie vur 1473 daran geschreven steint, dem Tielman Grevensteyn, verver, ind Greten syme eligen wyve. Mutatum infra 1517." (Schrb. Nr. 292, Porta Part., f. 268.)

In der Kölner Haussteuerliste vom Jahre 1487 findet sich folgende Veranschlagung: "Zo sent Jacob, Haus zum Hardefust zahlt 10, bzw. 16 Mark Mietzins (Köln, Stadt-Archiv). Die doppelte Veranschlagung bezieht sich auf die zwei in dem Hause befindlichen Wohnungen. Im Jahre 1517 ging das Haus durch Schenkung der Eheleute Tilmann und Grete Grevenstein an die Hausarmen von St. Jacob über, deren Verwalter es aber bereits im nächsten Jahre an den Scharzenmacher (Deckenweber) Konrad von Eupen und seine Frau Grete verkauft haben:

"1517 Juni 12. Tielman Grevensteyn und seine Frau Grete vermachen ihr Haus, nu gnant zom Hardefuyst, auf der Bach den Hausarmen zum St. Jacob up dat bredt. 1518 Juli 9. Grete, Witwe des Tielman Grevensteyn, verzichtet auf ihre Leibzucht aus dem vorgenannten Hause zugunsten der Hausarmen von St. Jacob. Mutatum 1518 totaliter infra." (Schrb. 293, Port. Pant., f. 34.)

"1518 Juli 9. Die Provisoren der Hausarmen von St. Jacob verkaufen das Haus zum Hardefuyst auf der Bach by deme huyB zome Lewen zo den wyßen frawen wart, ind helt nu zwae wonnynge under eynem dache, an Conrait van Eupen, schartzenmecher, und Grete, eluden. Mutatum in libro generali 1525." (Schrb. 293, Port. Pant., f. 34 b.)

"1525 Jannar 3. Auf Grund des Testamentes des Conrait van Eupen, schartzenmecher, und seiner Frau Grete fällt das Haus Hardefust an die Kirchmeister und Provisoren von St. Jacob zurück. Mutatum in continenti." (Schrb. 317, Generalis, f. 74 b.)

"1525 Jannar 3. Die Kirchmeister und Provisoren von St. Jakob übertragen das Haus Hardevust an Pauwels van Mulhem und seine Frau Grete, die es den Kirchmeistern und Provisoren für 100 Gulden wieder verpfänden. Mutatum in porta Pant. anno 1532." (Schrb. 317, Generalis, f. 74b.)

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Für die Zeit von rund hundert Jahren sind nun in den Schreinsbüchern keine Nachrichten mehr über das Haus Hardefust zu finden. Jedenfalls ist es in Privatbesitz zurückgekommen, wenn auch wieder in einzelne Anteile zersplittert. Erst mit dem Jahre 1617 beginnen unsere Quellen wieder zu fließen: Am 28. Januar 1617 geben Peter Krodorf und Entgen Krodorf ihre Leibzucht von einem Teile des Hauses Hardevust dem Dam Schmitz und seiner Frau Entgin Scheffens.

Vornotum 1608. - Mutatum 1621 Februar 20. (Schrb. 300, Lata platea, f. 134.)

"1621 Februar 20. Die Eheleute Daem Schmitz und Anna Scheffens übertragen ihren Anteil an dem Hause Hardefust an die Eheleute Hermann Wirtz und Anna von Woringen [aus dem Rabenstein]. Vgl. unten S. 35. Vornotum 1617 Jan. 28. - Mutatum 1638 Nov. 16." (Schrb. 300, Lata platea f. 145.)

"1638 November 16. Die Kinder der verstorbenen Anna von Wihringen mit Hermann Wirtz werden angeschrieben an ihr Kindteil, ein Viertel einer Wohnung von zwei Wohnungen des Hauses Hardefust auf der Bach. Vornotum 1621." (Schrb. 300, Lata platea, f. 186.)

"1638 November 16. Hermann Wirtz und seine Frau 1638 November t6. Hermann Wirtz und seine Frau Catharina Staden werden angewäldigt u. a. an ein Haus von zwei Häusern vormals zum Lewen genannt und ein Viertel einer Wohnung von zwei Wohnungen des Hauses Hardefaust. Vornotum 17. Sept. 1622." (Schrb. 305, textorum, f. 80.)

"1639 Februar i. Aus der Erbschaft der Sophia Dünwald fällt ihren mit Melchior Bechem geziehlten Kindern u. a. die Hälfte des Hauses Hardevust zu, wie es 1638 den 16. November geschrieben steht." (Schrb. 305, textorum, f. 81.)

"Auf Grund eines im Namen der Erben der Sophia Dünwaldts am 15. September 1651 übergebenen notariellen Protokolls haben die Schöffen in macht ergangenen urtheils geschrieben zu einem drittentheil Melchiorem Bechem, zum andern drittentheil Hermannum Bechem und zum übrigen drittentheil Sophiam Bechems einer wohnung von zweien wohnungen under einem dach genannt zum Hardtfaust, gelegen uff der Bach bey dem hauß zum Lewen zu den weißen Frawen wart, als die liegendt mit ihren hoffsteden vor, hinden, unden und oben, nemblich die eine wohnung der zweyer wohnungen zu Rhein wart gelegen, wie das Textorum den 5. February 1639 und Lata Platea den 16. Novembris 1638 geschrieben stehet, also daß gemelter Melchior Bechem seinen drittentheil, vort Hermannus Bechem mit seiner hausfrawen Elisabethen Triers seinen drittentheil, wie dan Sophia Bechems mit Adriano Graß, ihrem eheman den übrigen drittentheil oberklerter erbschafft mit recht haben, behalten, kehren und wenden mögen, in wes handt sie willen, behalten dem erblichen zinß seines rechtens. Datum et protestatum 26. Septembris 1651. Aggravatum, quoad tertiam partem Hermanni Bechem et Elisabethae conjugum den 11. Octobris 1651 im Zeichenbuch. Liberatum. Mutatum quoad tertiam partem Hermanni Bechem et Elisabethae conjugum Witzgaß den 3. Octobris 1661. Mutatum Veteris Portae den 10. Mai 1652 quoad tertiam partem Adriani Graß et Sophiae Bechems. Mutatum quoad reliquam tertiam partem Melchioris vigore decreti Veteris Portae den 2. July 1669." (Schrb. Portae Panthalonis, Nr. 294, f. 113.)

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"1669 Juli 2. Bertram Roß wird geschrieben an einen dritten theil einer wohnung von zweyen wohnungen under einem dache, genant zum Hardefaust, gelegen auf. der Bach bey dem hauß zum Lewen zu den WeiBen Frauen wahrt, alß die liegen mit ihren hoffsteden vor, hinden, unden und oben, nehmblich die eine wohnung der zweyer wohnungen zu Rhein wahrt gelegen, so wie solches Porta Panthaleonis vor, den 26. Septembris 1651 geschrieben stehet .... "(Schrb. Portae Veteris, Nr. 308, f. 197b.)

"1670 Februar 1. Bertram Roß und seine Frau Clara Vetweiß überlassen ihre Wohnung von zwei Wohnungen unter einem Dach im Hause zur Hardefaust neben dem Haus zum Löwen auf der Bach den Eheleuten Dr. jur. Heinrich Andreas Schneidt, Ratsverwandten, und Maria Agnes von Lennep. Mutatum den 10. Dezember 1703." (Schrb. 305, Textorum, f. 95.)

"1696 April 30. Kundt seye, daß her Bertram Roß mit Bewilli-gung seiner ehegeliebsten fr. Clarae Vetweiß seine eine wohnung von zweyen wohnungen under einem tache, gnant zum Hardefaust, gelegen auff der Bach bey dem hauß zum Lewen zu den weißen Frawen wehrt, alß die liggen mit ihren hoffste-den vor, hinden, unden undt oben, nemblich die eine wohnung der zweyer wohnungen zu rheinwarth gelegen, so wie solches libro praesenh vorder 2. July 1669 geschrieben stehet, ge-geben undt erlassen haben Godefrido Dussel gestalten, von nun vortan mit recht zu haben, zu behalten, zu wenden undt zu kehren, in was handt er will, vorbehalten den erblichen zinß seines rechtens. Zu wissen, daß fr. Anna Elisabeth Appels (Frau des Gottfried Dussel) vor offenem schrein bewilligt, daß vorgemelter ihr ehewirth an vorgerurte erbschafft allein geschrieben worden. Datum ut supra. Adhuc aggravatum infra den 10. Dezembris 1703. Iiberatum. Adhuc aggravatum Spitzbutgaß den 13. Aprilis 1707. Iiberatum. Mutatum infra den 8. May 1749." (Schrb. Veteris portae, Nr. '309, f. 49.)

"1703 Dezember 10. Kundt seye, daB Godefrid Dussel mit bewilligung seiner ehefraw Anna Elisabetha Appels seine eine wohnung von zweyen Wohnungen unter einem Dach, genant zum Hardefaust, gelegen auf der Bach bey dem hauß zum Lewen zu den weißen frawen wahrt, als die liegen mit ihren hofsteden vor, hinden, unten und oben, so wie solches den 30. Aprilis 1696 geschrieben stehet, einem ehrsamen hochw. raht so hoch ass zweyhondert reichstahler pro cautione der weinaccins halben verstrickt und dargesetzt, gestalten, in deren mißzahlungsfall sich dahran zu erhohlen wie gerichts- und rechtsbrauch. Abgelöst und freigeschrieben am 8. Mai 1749." (Schrb. 309, Vet. Portae, f. 76.)

"1703 Dezember 10. Anschreibung von drei Kindern der Maria Agnes von Lennep, Witwe des Dr. Heinrich Andreas Schneidt, nämlich Johann Andreas, Sibylla Theresia und Caspar Joseph Schneidt an ihr Kindteil von 12 Rhthlr. jährlichen Zinses vom Hause Hardefaust auf der Bach." (Schrb. 306, Textorum, f. 64.)

"1749 Mai 8. Kundt seye, daß wir in krafft decreti et documenti fraw Martham Dussels, nachgelassene wittib hern Jacobi Fay seel. geschrieben haben ahn eigenthumb einer wohnung von zweyen wohnungen under einem dache, genant zum Hardefaust, gelegen auf der Bach bey dem hauß zum Löwen zu den weißen frawen warth, als die lieggen mit ihren hoffsteden vor, hinden, unten und oben, nemblich die eine wohnung der zweyer wohnungen zu rheinwarth gelegen, so wie solches libro praesenti vor den 30. Aprilis 1696 geschrieben stehet, gestalten, als solche von nun forth ahn mit recht zu haben, zu behalten, zu kehren und zu wenden, in was hände sie wolle, vorbehalten den vorerblichen zinß seines rechtens. Mutatum in continenti. 1749 Mai 8. Kundt seye, daß fraw Martha Dussels, wittib hern Jacobi Fay, ihren in gleichvorigem noto erklärten aygenthumb gegeben und erlassen hat hern Petro Zaun und fraw Ursula Werners, eheleuthen, gestalten, alsolchen von nun forth ahn mit recht zu haben, zu behalten, zu kehren und zu wenden, in was hände sie wollen, vorbehalten den vorerblichen zinfl seines rechtens. Datum ut supra. Mutatum infra den 21. May 1759." (Schrb. 309, Vet. Portae, f. I90b.)

Hiermit kommt das Haus Hardefust in den Besitz der Familie Zaun, in welche der Bierbrauer Georg Lempertz, ein Sohn aus der Bierbrauerei "zum alten Raben" gegenüber am Blaubach (heute Nr. 67) im Jahre 1750 hineingeheiratet hat. Das gibt uns Veranlassung, uns kurz mit der Bierbrauerei "Zum AIten Raben" zu beschäftigen.

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Das Brauhaus "Zum jungen Raben" seit 1747

Das ehemalige Kölner Brauhaus "Zum alten Raben" am Blaubach Nr. 67, welches schon im Jahre 1290 erwähnt wird, hieß ursprünglich "zum Rabenstein" und lag an der Südseite der Bach, in französischer Zeit Nr. 6885 auf der Bach an den Weißenfrauen, seit 1811 Blaubach Nr. 6i und 67. Im Jahre 1359 war Anselm von Düren und 1588 Johann von Worringen Bierbrauer im Rabenstein (W. Scheben, Zunfthaus und Zunft der Brauer, 1875, S. 76 und 97). Auch Hermann von Weinsberg erwähnt das Haus zum Jahre 1528. Seit etwa 1690 war die Brauerei im Besitz und Betrieb der Familie Lemper, Lempers oder Lempertz, die hier einen am 28. April 1746 von der städtischen Baubehörde besichtigten Neubau errichten ließ (Vogts, Kölner Wohnhaus, S. 427). Gegen Mitte des 18. Jahrhunderts waren zwei Brüder aus dieser Familie im Braugewerbe tätig: Johann Georg Lempertz, der, wie schon bemerkt, 1751 in die Familie Zaun und damit in das Haus Hardefust hineingeheiratet hat weiteres über ihn siehe unten S. 37), und Hermann Lempertz, der das väterliche Brauhaus "Zum Alten Raben" weitergeführt hat. Meister Hermann Lempertz war in erster Ehe seit 1759 mit Sibylla Zauns und in zweiter Ehe seit 1761 mit Anna Catharina Ehemanns verheiratet, die ihm bis 1778 zehn Kinder schenkte. In den Jahren 1763 und 1773 war der Amtsmeister der Kölner Brauerzunft und bis zu seinem Tode Ratsherr der Stadt Köln. Anfangs Oktober 1779 ist er gestorben; denn im Brauerzunft-Buch steht zum Jahre 1779 folgende Eintragung:

 "Den 6. Oktobris bey absterben Herrn Rathsverwandten Hermann Lempertz für 6 hh. Messen zahlt: Rthl. 1,42.2 (Scheben, Zunfthaus der Brauer, S. 62.)

 In den Adreßbüchern von 1795, 1797 und 1798 wird seine Witwe noch als Bräuersche im Alten Raben unter Nr. 688S aufgeführt. Im 19. Jahrhundert ist das Brauhaus eingegangen. Der ältere Bruder Johann Georg Lempertz trat 1743 bei dem Brauer Emanuel Gewer in die Lehre. Die hierauf bezügliche Stelle im Brauerzunftbuch lautet:

"1743. Emanuel Gewer hat den 24. January einen Lehrknecht nahmens Georgius Lempertz, vier jahr bey ihme zu lehrnen, angenohmen; derselbe vergnügte dem ehrbaren ambt: Rthl. 12, alb. 48." (Scheben, Zunfthaus und Zunft der Brauer, S. 69.)

Meister Gewer ist am 6. September 1757 gestorben (ebd. S. 160).  Vom Jahre 1743 an war Georg Lempertz Mitglied der Brauerzunft (ebd., S. 87). Nach Beendigung seiner Lehre eröffnete er 1747 in dem ehemaligen Brauhaus "zum Löwen" gegenüber auf der Bach eine Bierbrauerei mit Ausschank, die er "Zum jungen Raben" nannte, zum Unterschied von seinem väterlichen Hause, während dieses fortan die Bezeichnung "Zum alten Raben" führte. Die älteste Erwähnung des "Jungen Raben" findet sich im städtischen Beleitbuch:

"1747 den 12. Octobris auf der Baach neben dem jungen raben das unterste stockwerck aufs new zu machen; gehört herrn weinmeister Wilms, per meister Franck s. Caecilienstraß." (Köln, Stadt-Archiv, B, Beleitbuch 1743 bis 1760. Bei Vogts, Kölner Wohnhaus, S. 427, fälschlich als das Haus "Zum jungen Raben" selbst bezeichnet.)

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Im Jahre 1751 heiratete Georg Lempertz seine Nachbarin Anna Catharina Zauns, aus dem Hause Hardefust, die ihm 1752 eine Tochter Anna Catharina schenkte; nach dem Tode der Anna Cath. Zauns ehelichte er die Anna Maria Jansens, die ihn mit fünf Kindern (17;5 Anna Gertrud, 1757 Anna Apollonia, 1759 Gertrud, 1766 Johann Adolph Gottfried, 1769 Catharina Gertrud) bescherte. Über seinen Anteil an dem Eigentume des Hauses Hardefust" berichten folgende Schreinseintragungen:

"1759 Mai 21. a) Kundt seye, daß von todt frawen Ursulae Werners ahnerstorben undt gefallen ist dero mit hern Petro Zaun ehelich geziehlten kinderen benäntlich Sibyllae, Johanni, Sophiae, Annae Catharinae und Helenae Zauns, die wir zu ihrem aygenen und deren curatoren gesinnen hernegst benent geschrieben haben ahn ihr kindtheill, machendt jederem einen fünften theil aygenthumb einer wohnung von zweien w ohnungen unter einem dache, genant zum Hardefaust, gelegen auf der Bach bey dem hauß zum Löwen zu den weißen Frawen warth etc., so wie solcher libro praesenti vor den 8. Mai 1749 geschrieben stehet, gestalten etc. Mutatum quo ad quintam Annae Catharinae in continenti. Mutatum quo ad reliquas partes in secundo noto sequenti. b) Kundt seye, daß von todt Annae Catharinae Zauns ahnerstorben und gefallen ist ihrer mit Georgio Lempertz ehelich geziehlter tochter, benantlich Annae Catharinae Lempertz, die wir zu des vatteren gesinnen, vorbehalten demselben die lebenslängliche leibzucht, geschrieben haben ahn ihr kindtgetheil, machend ihro einen 5. theill des in gleich vorstehendem noto erklährten aigenthumbs, gestalten von nun forthahn mit recht zu haben, zu behalten, zu kehren undt zu wenden etc. Datum den 21. März 1759. Aggravatum cautione vini infra den 28. January 1760. Mutatum lata platea 11. Septembris 1784. c) Kundt seye, daB her Johan Schneider und her Paulus Becker als gerichtlich anverordnete vormündere Über die minderjährige Joannes und Helena Zauns in krafft decreti etc. ihrer ... befohlener zwei fünfften theill, so dan fraw Sibylla Zauns mit ihrem eheman Hermanno Lempertz ihren dritten fünften theil, fort fraw Sophia Zauns mit bewilligung ihres ehemans Jacobo Virmenich, den vierten fünften theil des in zweyterem vornoto erklährten aigenthumbs und zwarn krafft angevuhrten decreti gegeben und erlassen haben Georgio Lempertz undt fraw Annae Mariae Jansens eheleuthen, gestalten alsolche vier fünftentheil von nun fortahn mit recht zu haben etc. Datum den 21. May 1759. Qualificatio praesentata. Aggravatum in continenti. Aggravatum cautione vini infra den 28. January 1760. Mutatum quoad 3/6 intra lata platea den 11. Septembris 1784. d) Die Eheleute Georgins Lempertz und Anna Maria Jansens geben auf ihr vorgenanntes Eigentum den beiden minderjährigen Johannes und Helena Zauns einen Erbzins von 52 rthlrn. 62 alb. 4 heller. Erbfrei geschrieben den 11. Septembris 1784." (Schrb. Veteris Portae, Nr. 309, f. 200b.)

"1784 September 11. a) Jungfer Anna Catharina Lempers, Pro-fessin des Klosters St. Gertrud in Köln, überläßt ihr Fünf-tel an dem Eigentum, wie es Veteris Portae den 21. Mai 1759 geschrieben steht, ihrem Vater, dem Meister Georgio Lemper. Datum 11. Septembris 1784. b) Kundt sei, daß von todt Annae Alariae Jansens anerstorben und gefallen ist deren mit Ge-orgius Lemper geziehlten kinderen, benenntlich Annae Apol-loniae, Annae Gertrudi und Johanni Adolpho, die wir zu des vaters gesinnen mit vorbehalt der leibzucht geschrieben ha-ben an ihr kindtgetheil, machend jedem einen sechsten theil van vier fünfftentheil des im vornoto beschriebenen ai-genthums gestalten mit recht zu haben, zu behalten. Datum ut supra. Aggravatum in continenti. c) Kund sei, daß meister Georgius Lemper gegeben hat seinen im zweiten vornoto beschriebenen fÜnfftentheil, dan seine leibzucht der übrigen vier fünfftentheilen seinen drei kindern, benenntlich Anna Apollonia Lempers mit consens ihres ehemanns Johannis Adami Löltgen, Jungfer Anna Gertrudis und Johan Adolph Lemper, zusammen ihre halbscheid deren vierfünfftentheilen des im vornoto beschriebenen aigenthums mit dem gestrigen tages im vierten vornoto specificierten erblichen zins von 35 rthlrn., so mit tausend rthlrn. per 80 alb. zu lösen verstrickt und in supplementum eingestelt, gestalten, unter den benennten bedingnüssen dafür verhaft zu seyn. Datum ut supra." (Schrb., Vet. Port., Nr. 309.)

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Bei seinen Zunftbrüdern stand Georg Lempertz in hohem Ansehen; denn bereits 1754 wurde er zum jüngeren und 1762 zum älteren Amtsmeister der Brauerzunft gewählt (Scheben, a. a. O. S. 82); als solcher waltete er noch 1772 seines Amtes (ebd. S. 72, 73, 83). Später gehörte er der städtischen Kommission der "Sechszehner" an (ebd. S. 91). Er war auch der Erbauer des jetzt noch bestehenden, etwa um 1795 errichteten, sieben Fenster breiten, schönen Vorderhauses "Zum jungen Raben" an Stelle der beiden älteren Häuser "Zum Löwen" und "Zum Hardefust", welches in der französischen Zeit die Nummer 6637 führte. Hier wohnte nach Ausweis des ältesten Kölner Adreßbuches der Bierbrauer Georg Lemper noch im Jahre 1798. Nach 1800 ist er gestorben; denn im nächsten Adreßbuche von 1813 wird seine Witwe Anna Maria, geb. Jansens, als Inhaberin des Hauses und der Bierbrauerei aufgeführt. An Hand der nun seit 1822 vereinzelt und seit 1848 jährlich folgenden Adreßbücher sind die Inhaber und Bewohner des Hauses und der Bierbrauerei "Zum jungen Raben", Blaubach Nr. 38, und ihr Wechsel, sowie seit 1854 auch die Eigentümer genau zu verfolgen, wie aus den folgenden Auszügen zu ersehen ist:

1797. französ. Nr. 6637. Georg Lemper, Bierbrauer. 1798. Desgl. 1813. Lemper (Anne Marie, veuve de Geoffroi), brasseur, Rue des Teinturiers n. 38 Lempertz (Pierre Joseph), brasseur, Rue haute n. 11). 1822. Lemper(tz), Witwe, Anna Maria, Bierbrauerin. 1828. Lempertz, Witwe, Anna Maria, Bierbrauerin. 1831. Wirtz, Cornelius Joseph, Bierbrauer. 1835, 1838, 1841, 1844, 1846. Desgl. 1848. Wirtz, Joh. Jos., Barbier. [!] 1849. bis 1852, Wirtz, Cornelius Joseph, Bierbrauer. 1850. 1854, 1855, 1857, 1859. (E) Wirtz, Cornel. Jos., Bierbrauer. 1860, 1861. (E) Wirtz, Corn. Jos., Rentner. Wirtz, Ferdinand, Bierbrauerei. 1862. Desgl. (E) von Nr. 38, 40, 42 Corn. Jos. Wirtz, Rentner in Nr. 38. 1863. Nr. 38, 40. (E) Wirtz, Ferd., Brauereibesitzer (er ist auch (E) von Nr. 42). (Corn. Jos. Wirtz, Rentner, wohnt Weidenbach 27.) 1864. Desgl. 1865. (E) Wirtz, Ferdinand, Brauereibes. (Cornelius Josef Wirtz, Rentner, wohnt Weidenbach 27 und ist (E) von Nr. 40 und 42.) 1866. Desgl. 1867. (E) Wirtz, Ferdinand, Brauereibes. (Cornelius Josef Wirtz, Rentner, wohnt Wolllküche 1 und ist (E) von Nr. 40 und 42.) 1868 bis 1873. Desgl. 1874. (E) Wirtz, Ferdinand, Rentner, Friedensstr. 20. Wirtz, J. Gerh., Bierbrauer, wohnt Hohestraße 12. (Wirtz, Cornelius, Rentner, wohnt Hohestr. 24.) 1875 (E) Wirtz, Ferdinand, Rentner, Friedensstraße 20. Esser, Jos., Bierbrauer. (Wirtz, Cornelius, Rentner, wohnt Hohestraße 24.) 1876. Desgl. (Wirtz, Cornelius, Rentner, wohnt Blaubach 34.) 1877. (E) Wirtz, Ferdinand, Bierbrauer. [Wirtz, Cornelius, Rentner, wohnt Langgasse 23.) (Esser, Josef, nicht mehr in Köln) 187&. Desgl. 1879. Desgl. (Wirtz, Cornelius, Rentner, wohnt Hohestraße 24.) 1880. (E) Brent es, Arnold, Bierbrauer. Wirtz, Ferdinand, o. G. (Wirtz, Cornelius, nicht mehr im Adreßbuch) 1881. Desgl. [Wirtz, Ferdinand, nicht mehr im Adreßbuch. 1882 bis 1901. Desgl. 1902 (E) AbeIs, Carl, Bierbrauerei.

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Aus diesen Auszügen geht vor allem hervor, daß in dem Hause, in welchem 1747 Georg Lempertz seine Bierbrauerei angefangen hat, auch so lange, wie wir Kölner Adreßbücher haben, stets Brauerei und Gastwirtschaft unter dem Namen "Zum jungen Raben" betrieben worden ist. Die Reihe der Bierbrauer im "Jungen Raben" seit 1747 ist folgende: 1747 Georg Lempertz, Nach 1800 Wwe. Georg Lempertz, geb. Anna Maria Jansen, 1830 Cornelius Joseph Wirtz, 1859 Ferdinand Wirtz, 1873 J. Gerhard Wirtz, 1874 Joseph Esser, 1876 Ferdinand Wirtz, 1879 Arnold Brentjes, Seit 1901 Karl Abels. Das jetzt noch stehende Haus mit seiner harmonischen, einfachen Fassadengestaltung des Louis XVI.-Stiles ist während der ersten französischen Fremdherrschaft um 1795 von Georg Lempertz an Stelle der beiden Häuser "Zum Löwen" und "Zum Hardefust" errichtet worden. Von dem Hause "Zum Löwen" ist bis heute das um 1480 erbaute Hinterhaus, die ursprüngliche Brauerei, stehen geblieben (vgl. die Abbildung auf S. 16) Es zeigt trotz einiger Umbauten heute noch die typischen Baumerkmale jener Zeit: im Erdgeschoß gekuppelte Fenster mit dem kölnischen Korbbogen, im Obergeschoß ursprünglich zu zweien und dreien vereinigte sogenannte gotische Sprossenfenster. Das innere dieses Anbaues ist vollständig umgebaut worden. An Stelle der ursprünglich hier gelegenen Brauerei ist im Erdgeschoß ein höchst gemütliches Gesellschaftszimmer für geschlossene Gesellschaften (vgl. die Abbildung auf S. 47) eingerichtet worden, während der Oberstock jetzt Wohnzwecken dient. Die siebenfenstrige Straßenfront des Vorderhauses verzichtet mit ihrer prachtvollen Harmonie auf jedes schmückende Beiwerk; breit und behäbig dehnt sich die Schauseite, am ersten Stockwerk mit Fenster-läden versehen, an der Straße, und wie eine schützende Haube lagert sich darüber das zweistöckige Satteldach. Die Haustüre befand sich ursprünglich in der Mitte und ist, wie unten noch näher ausgeführt wird, erst 1863 an die linke Seite verlegt worden. Das alte Fassadenbild ist noch auf einer höchst wertvollen Zeichnung der Häuser am Blaubach aus der Zeit um 1840 von Kreuter im hiesigen Stadtarchiv zu sehen, wie hier auf S. 36 wiedergegeben ist. Diese Handzeichnung zeigt uns, daß von sämtlichen Häusern der nördlichen Straßenflucht der "Junge Rabe" das einzige ist, welches in seiner alten Gestalt im großen und ganzen erhalten geblieben ist. Wenn auch die gemütlichen kleineren Nebenhäuser meist unschönen Neubauten haben Platz machen müssen, so behauptet doch noch der "Junge Rabe" gegenüber diesen Protzen seine vornehm beherrschende Stellung. Im inneren sind die alten Bauformen noch an einigen schönen Türen und einer Balkendecke im ersten Stockwerk erhalten geblieben. - Von den früheren Bierbrauern im "Jungen Raben" war nächst dem Gründer Georg Lempertz der tüchtigste und geschäftsgewandteste Cornelius Joseph Wirtz, der ebenso, wie zur Zeit Georg Lempertz, in das Haus hineingeheiratet hat. Maria Gertrud Lempertz, Tochter des Georg Lempertz, wurde seine Frau und seit 1830 stand er dem Betriebe vor, mit welchem er auch, nachdem er denselben 1859 seinem Sohn Ferdinand übergeben hatte, den Zusammenhang aufrecht erhielt, bis er 1879 hochbetagt gestorben ist. Als er 1830 den Besitz antrat, gehörten zu demselben die drei Häuser Nr. 38, 40 und 42. Im Jahre 1833 mußte er das östliche Nebenhaus Nr. 36 ansteigern, hat es aber noch im selben Jahre mit einem heute noch geltenden, sehr wichtigen Vorbehalt wieder verkauft, worüber der notarielle Akt noch vorliegt. Der Wichtigkeit halber geben wir hier seinen Inhalt wieder: 1833 September 11. Vor dem Notar Joh. Nicolaus von Gal verkauft Cornelius Joseph Wirtz, Bierbrauer zu Köln, an Johann Norrenberg, Schieferhändler zu Köln, das Haus Blaubach Nr. 36 (früher Nr. 6636) mit Steinweg, Grasplatz und übrigen Dependentien für 2300 Thlr. Der Verkäufer hatte das Haus am 16. Juli 1833 im Subhastationsverfahren von den Eheleuten Gerißhändler Rudolph Pütz und Catharina Kahlenberg angesteigert. Der Verkäufer behält sich von dem Grasplatz einen Streifen von 15 Fuß 7 Zoll rheinisch in der Länge der Front seines Brauhauses und einen halben Fuß preußisch in der Tiefe von der Front des Brauhauses ab vor und kann diesen Raum durch eine Britze abschließen. Dieser schmale, in das Nebenterrain vorspringende Gebietsstreifen gehört heute noch zum Hause Nr. 38 und ist als solcher amtlich eingetragen.

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Nachdem Cornelius Joseph Wirtz sich 1859 zur Ruhe gesetzt und 1862 die Häuser Nr. 38 und 40 seinem Sohne Ferdinand übergeben hatte, hat er seine Wohnung des öftern gewechselt, wie aus den Auszügen oben S. 43 zu ersehen ist:  1863 Weidenbach 27, 1867 Wollküche 1, 1874 Hohestraße 24, 1876 Blaubach 34, 1877 Langgasse 23 und 1879 wieder Hohestraße 24. Er ist es auch gewesen, der im Frühjahr 1863 mit Genehmigung der städtischen Baubehörde die ursprünglich in der Mitte der Front gelegene Eingangstüre nach der linken Seite verlegen und an deren Stelle mit dem Umbau des Innern ein Fenster einsetzen ließ. Jedenfalls hat er hierdurch die ursprüngliche schöne Harmonie der Schauseite verdorben. Da-mals befanden sich in dem alten, aus dem 15. Jahrhundert stammenden Hintergebäude über der Brauerei die Schlafkammern der Brauburschen; hier hat es in der Nacht zum 15. Mai 1863 gebrannt. Am 27. November 1878 verkauften vor dem Notar Caspar Bessenich Daniel Ferdinand Wirtz, Bierbrauer und Wirt, und seine Frau Catharina, geb. Elsen, an Arnold Brentjes, Bierbrauer und Wirt: 1. Das Haus Blaubach 38 zu Köln nebst Brauerei und Hintergebäude, Grundfläche der Gebäude, Hofraum und allen sonstigen An- und Zubehörungen mit 4 Ar 93 Quardratmeter Fläche, 2. die sämtlichen vorhandenen zur Brauerei und Wirtschaft gehörenden Mobilien und Utensilien. Das Haus war Sondergut der Mutter des Daniel Ferd. Wirtz, nämlich der Frau Maria Gertrud Lempertz, zeitlebens Ehefrau des Cornelius Joseph Wirtz. Daniel Ferdinand Wirtz hat nach dem Tode seiner Mutter die Anteile der übrigen Beteiligten zu seinem eignen Anteile zufolge notariellen Teilungsaktes vom 1. Februar 1862 hinzuerworben. Der Akt enthält noch folgende besondere Bestimmungen:

Der Antritt erfolgt am 1. Mai 1879; die Brauerei kann der Ankäufer schon nach dem 1. Januar 1879 in Benutzung nehmen. Von Gerechtsamen des Hauses werden besonders erwähnt: Der hintere Teil des unter dem Hause Blaubach Nr. 40 gelegenen Kellers und Kellerganges, welcher von dem vorderen straßenwärts gelegenen Keller durch eine Mauer getrennt ist, gehört zum Hause Blaubach Nr. 38. Die über diesem Keller befindlichen Regensärge gehören aber zu den Häusern Nr. 40 und 42, deren Eigentümer auch reparaturpflichtig sind. Der Kaufpreis war für das Haus 94 000 Mark und für das Mobiliar 8000 Mark. "Alle Zahlungen sind zu leisten in klingender Reichsmünze mit Ausschluß jeder Gattung Papiergeldes und sonstiger Repräsentativzeichen ohne allen Abzug."

Ein neuer Geist zog 1879 mit Arnold Brentjes in das Haus. Er begnügte sich nicht mehr damit, seinen Gästen zum Bier eine kleine kalte Beispeise von Brot und Käse vorzusetzen, sondern er war der erste Kölner Bierwirt, der neben Hämchen und Rievkooche auch sonstige gekochte Speisen, besonders aber von seiner Heimat Xanten her die später so beliebt gewordenen Schweinerouladen einführte. Ferner nahm er allerhand bauliche Veränderungen und Verbesserungen vor; er ließ 1880 den Küchenanbau und 1884 einen oberirdischen Lagerkeller im Hofe über dem alten Keller errichten, und über diesem neuen Keller wurde 188; die Kegelbahn als "Scherenbahn" angelegt. Seitdem nun vor bereits 25 Jahren 1901 Karl Abels aus Deutz die Bierbrauerei von Arnold Brentjes übernommen hat, liegt die Leitung des Betriebes wiederum in der Hand eines traditionellen Fachmannes, der einer alten Brauerfamilie aus dem Jülicher Land entstammt. Sein Vater Mathias Abels, Mitglied der Petri-MailandBruderschaft, war seit etwa 1850 im Braugewerbe zu Köln tätig gewesen und hat sich 1867 in Deutz .an der Freiheit Nr. 21 ansässig gemacht; vorher war er so 15 Jahre lang Brauer bei Becker im "Schiffchen" am Alten Ufer. Karl Abels, seit dem 4. Februar 1901 mit Maria Schemuth aus Bonn verheiratet, hat am 9. Februar 1901 den ,,Jungen Raben" übernommen. Auch Karl Abels war stets auf die Erhaltung seiner Hausbrauerei und Wirtschaft in ihrer altkölnischen Art bedacht. So hat er dafür gesorgt, daß während des Krieges, den er als Soldat von Anfang an im Felde mitgemacht hat, Brauerei und Wirtschaft von seiner geschäftstüchtigen Frau mit Unterstützung ihres Bruders August Schemuth durchgehalten worden sind. Manche Stammgäste haben in jener Zeit behauptet, daß damals das Bier noch besser gewesen sei, als sonst; gab es doch zeitweise sogar das von Kennern hochgeschätzte "Steckenalt". Aber auch notwendigen Neuerungen im alten Rahmen hat Karl Abels sich nicht verschlossen. Denn statt wie viele andere in törichter Weise ihre Hausbrauerei aufzugeben und abzureißen, hat er in der richtigen Voraussicht, daß das stark in Verruf gekommene Kölsch wieder zur Geltung kommen würde, wenn es wieder in der guten alten Art hergestellt wird, im Jahre 1919 seine Brauerei völlig neu gebaut und eingerichtet. Fünfundzwanzig Jahre sind es nun her, daß das Ehepaar Abels seit seiner Verheiratung in treuer Zusammenarbeit seine Wirtschaft führt, die in all dieser Zeit echt kölsch geblieben ist, in ihrem Aeußern sowohl wie in ihren Darbietungen. Neben dem echten guten Glas Wieß, vom Köbes oder Wilhelm oder Emil in der althergebrachten Tracht, im blauen gestrickten Wams und Leinenschurz mit vorgebundener lederner Geldtasche, vorgesetzt, und den üblichen Hämchen, Schweinerouladen und Rievkooche gibt es vielerlei sonstige kalte und warme Speisen nach reichlicher Karte in bekannt bester Zubereitung. Von dem breiten steinernen Hausflur, in dem nach wie vor vom Faß auf dem Bock über dem Sturzbüttchen gezapft wird, betritt man die vorderen Wirtsstuben (vergl. die Abbildung auf S. 42), wo einem sofort die behäbige kölsche Gemütlichkeit umfängt. Gleich links die mit Durchblick und Öffnung nach dem Flur hin versehene, zugleich als Buffet, ausgebaute Theke, von wo aus der ausnahmsweise stets zuvorkommende Wirt oder seine freundliche Gemahlin den Betrieb überwacht und leitet, nur auf das Wohl ihrer Gäste bedacht, denen im Winter gleich der Türe gegenüber der mächtige grüne Ofen anheimelnd entgegenstrahlt. Auf weiß gescheuertem, mit hellem Sand bestreutem Fußboden stehen drei Reihen blitzeblank geputzter Ahorntische, umstellt von einladenden Bänken und Stühlen; auf denselben stehen die üblichen Bieruntersätze, Aschenbecher, Streichholzständer und Einsätze. Einfach und gediegen ist die sonstige gut bürgerliche Ausstattung der Räume: neben der Figur des Gambrinus die stets (?) richtig gehende Wirtshausuhr, einige gute alte Stiche und Bilder, sowie große Spiegel. Mit behaglicher Neueinrichtung ist unlängst das mit den Wirtsstuben in Verbindung stehende Gesellschaftszimmer im Hinterhaus ausgestattet worden. Auf den sommerlichen Betrieb ist die Gartenwirtschaft eingestellt, von wo aus über verschiedene Treppen auch die "Höhen-Kegelbahn" zugänglich ist. Bei sonst drückender Hitze kann man hier im Schatten der alten Hinterfronten in wohliger Kühle sein leckeres Kölsch verdrücken, im Anblick des nachdenklichen Aeskulaps (alias Moses) mit der Schlange über dem plätschernden Springbrunnen. So mag denn dieses gemütliche altkölnische Bierhaus zunächst noch weitere fünf Lustren mit seinen prächtigen Wirtsleuten dem goldenen Jubelfest entgegen gehen, ihnen selbst zur Freude und den Gästen zur lieb gewohnten Erholung !

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