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Johannes Haselberg und sein Lobgedicht auf die Stadt Köln (1531)

Bottmühle

von J. J. Merlo

Sein Aufenthalt in Köln wird von einiger Dauer gewesen sein. Er machte sich mit allen Örtlichkeiten und Einrichtungen aufs genaueste bekannt, und was er sah und erfuhr, bewirkte einen so gewinnenden Eindruck auf ihn, daß er den Entschluß faßte, die berühmte freie Reichsstadt durch eine poetische Lobpreisung zu ehren. So entstand eine aus 920 Versen bestehende Dichtung, welche durch die Presse des Melchior von Neuss (bekannter unter dem lateinischen Namen Melchior Novesianus) in Köln zum Druck befördert wurde. Das Büchlein zählt 14 Blätter in Quart. Ein Holzschnitt von Anton von Worms ziert das Titelblatt. Er zeigt den schräg gestellten Wappenschild der Stadt mit drei Kronen im obern und siebenzehn Hermelinflocken im untern Felde. Ein bärtiger Mann, mit dem Haupt nach rechts, mit dem Körper nach links gewandt, hält den Schild mit der rechten Hand; die linke hat eine flatternde Fahne gefaßt; auf dem Rücken hängt sein Federhut. Der Künstler dachte an den kölnischen Bauer.

Dieses Haselberg’sche Lobgedicht hat sich im Laufe der Zeit so selten gemacht, daß nur ein einziges Exemplar noch bekannt ist, welches in den letzten Jahren glücklicherweise für die Kölner Stadtbibliothek erworben wurde. Der Hauptverdienst des Gedichts besteht in der Ausführlichkeit, womit der Verfasser auf die verschiedenartigsten Dinge nach allen Richtungen hin eingeht. Einzelnen Stellen ist auch der poetische Werth nicht gänzlich abzusprechen, besonders da, wo er Blick und Herz der schönen Natur zuwendet, z. B. beim Beginn der Reise in den Versen 11 bis 20. Im Allgemeinen aber vermißt man die poetische Ader und findet wenig mehr als eine trockene bunte Aufstellung, vielfach mit erzwungenen oder gar verfehlten Reimen, wodurch jedoch das lokale Interesse nicht geschmälert wird. Wir bieten im Nachfolgenden den erneuten vollständigen Abdruck des längst vergessenen Gedichts und dürfen wohl mit Sicherheit annehmen, daß die Gabe recht Vielen willkommen sein wird. Eine eingehende Übersicht des Inhalts schicken wir voraus.

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"Zum Kaiser stand mein Sinn und Muth, gar fern wohl in das Niederland, da ich Fürsten und Herren fand". Von diesem Gedanken angetrieben, schiffte Haselberg sich ein und fuhr den Rheinstrom hinab auf Köln zu. Es geschah "kurz nach des Maien Zeit", deren liebliche Naturerscheinungen er mit innigem Gefühl hinzeichnet. Während der Fahrt bemerkt er bei Tag und Nacht am Ufer hinwallend zahlreiche Pilgerscharen, die den Heiligtümern an den berühmten Gnadenorten im Rheinlande zuströmen. Das Ziel der einen ist Aachen, wo in dem Jahre der reiche Reliquienschatz dem Volke gezeigt wurde, andere richten ihre Betfahrt nach Trier oder Köln, und wiederum andere nach Düren, um dort das Haupt der Hl. Mutter Anna zu verehren.

Etwa eine Stunde oberhalb Köln, beim Dorfe Rodenkirchen, steigt er ans Land, vielleicht um hier dem Hl. Maternus, nach altherkömmlichem Brauch, seine Verehrung zu bezeugen. Er läßt das Schiff weiter fahren und setzt sich als Fußgänger in Bewegung. Die Wanderung führt ihn zunächst vor ein Gebüsch mit "über hunderttausend hohen Bäumen" und einem großen Bau dabei. Es waren Eschen, deren Holz zu mancherlei kriegerischem Geräte gebraucht wurde. Das Gebüsch dünkte ihm so wunderlich, daß er sich nicht genugsam darin umsehen konnte. Dann kam er vor den Stadtgraben. Durch eine Äußere Pforte eintretend, sah er sich auf einen "schönen, lustbarlichen Plan" versetzt, wo die Kölner Jugend sich in heiterer Geselligkeit zusammenfand. Viele schöne Jungfrauen waren dorthin gekommen, es wurde hofiret, getanzt und gesprungen, bei lieblichem Saitenspiel. Dieser "lustbarliche Plan" zog sieh zwischen zwei Gräben von außen um die Stadt hin. Eine Wanderung, die Haselberg, begleitet von der Vöglein entzückendem Gesang, hier vornahm, versetzte ihn in eine Stimmung, daß er sich an die Paradiesesfreuden gemahnt fühlte. Der innere Graben war mit vielen Lustbäumen bepflanzt, da gab es Weinreben, Nüsse und Hopfen an Stangen.

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Dann betrachtete er die Stadtmauer mit ihren vielen Türmen und Wichhäusern, deren er "dreiundsechszig auf einer Zeile" zählte; auch gab es Schanzwehren und Basteien ohne Zahl. Die beiden Windmühlen auf der Mauer entgingen seinem Blicke nicht, ebenso das starke Geschütz. Durch die Ehrenpforte tritt er ins Innere der Stadt und unternimmt zunächst eine weite Wanderung die Wallmauer entlang. Sie führt ihn an einunddreißig Pforten, groß und klein, vorüber, unter denen sich achtzehn auszeichnen, die mit schönen Türmen und Bollwerken derart versehen sind, daß sie befestigten Burgen gleichen. Laubreiche Bäume beschatten den Wall, und an der Mauer ist eine große Anzahl stolzer Pfeiler angelegt, deren er bei seinem Rundgang landwärts sechshundertachtunddreißig von St. Cunibert bis zum Beyen zählt, wozu noch 190 an der Rheinseite vom Beyen bis Lyskirchen kommen. Am nördlichen Stadtende findet er ein starkes Bollwerk errichtet und einen in den Rhein erbauten Turm. Nahebei erscheint die St. Kunibertskirche (in drolliger Korrumpitung nennt er den Heiligen "sant Kapertus"), ein prächtiger mit drei Türmen gezierter Tempel. Manches Schiff pflegt hier anzulegen. Auf dem langen Weg über das Rheinwerft zeigt sich ihm manches stolze Haus und den Strom beleben zahlreiche große Schiffe, die "großmächtig Gut" nach Köln brachten. Fünf Kranen stehen bereit, sie ihrer Güter zu entledigen oder ihnen solche zuzufahren. Das zu Deutz auf der andern Rheinseite, Köln gegenüber, gelegene schöne Benediktiner-Kloster, von St. Heribert gegründet, fesselte dann seine Aufmerksamkeit, so daß er sich durch einen Schiffer "mit roter Mütze" hinüberrudern liess. "Vor Zeiten war es ein schönes Schloß mit sechszehn großen Türmen gar wohl befestigt, mit hohen Zinnen." Er erfährt ferner, daß hier eine Rheinbrücke gestanden, die Bischof Bruno zerstört habe, um das mächtige Kloster St. Pantaleon in Köln zu erbauen. Nach einer guten Bewirtung "in des Vogts Haus" daselbst, bestieg er wiederum den Kahn und ließ sich an den mitten im Strom auf gepflanzten acht Wassermühlen vorüberfahren, die den Kölner Bürgern das vom lieben Gott bescherte tägliche Brod mahlten. Die Rückfahrt führt ihn vor die Ark am Bayenthurm, die "gar fest in den Rhein gebaut ist". Den Turm selbst, der den südlichen Schlußstein des Stadtprospekts bildet, fand er so mit Wehrschaft ausgerüstet, daß er sich den lustigen Reigen vorstellte, den das Pfeifen der Schlangen und anderen daselbst aufgestellten guten Geschütze hervorrufen müßte.

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Dem Bayenthurm widmet er sowohl in seiner äußern Erscheinung wie in seiner innern Einrichtung eine nähere Beschreibung und geht dann abwärts den Rhein entlang an einer so großen Reihe von Wirthen vorüber, die gutes Bier und Wein verabreichten, daß er sich darüber nicht wenig verwundert. Auf 42 gibt er ihre Zahl an, mit dem Bemerken, daß es in der Stadt selbst deren noch viele hundert gebe. Von dem Werft abgehend, betritt er jetzt die eigentliche innere Stadt und befindet sich auf dem Fischmarkt, wo Fische aller Art, groß und klein, gesalzen oder frisch, Stockfische, Heringe u.s.w., nach dem Gewicht verkauft werden. Durch die Lintgasse gelangte er auf den Altenmarkt, wo es Tuche von mancherlei Sorten, Atlas, "Schamlot", Seide und Samt gab, Apotheker und "Krautenirer" wohnten daselbst, Äpfel und Birnen, Käse, Butter, Kraut, Rüben, Brot und Mehl wurden feilgeboten und auch für die Labung mit gutem Wein und Bier war gesorgt. Nahebei wurde Heu und Stroh verkauft. Es war dies auf dem Heumarkt, den er als einen weiten Platz schildert, der manches schöne Haus aufweist. Gar guter Wein wurde hier verzapft, aber er war teuer. "Geld mußt er haben, der ihn wollt' trinken", bemerkt unser Wandersmann. Vier Garküchen, Händler mit alten Kleidern und eine Fleischhalle sind da zu finden. Der Fleischhallen gibt es fünf in der Stadt, wo man das Fleisch nach dem Pfund verkauft. Über den Heumarkt führte ihn sein Weg zum Marienstift im Kapitol, wo ihm guter Wein gereicht wurde, den er sich wohl schmecken ließ.

Dann begab er sich zum Neumarkt, dem großen, weiten Platz, mit vielen Lustbäumen besetzt. Hier bewundert er den Hackeneyschen Palast, des Kaisers Hof, wo man in Freuden und Saus lebt, wo Fürsten und Herren einreiten, wenn der Kaiser anwesend ist. Mit großer Pracht ist er erbaut und nicht umsonst heißt er des Kaisers Hof. Auf seinem zierlichen Turm übersieht man die ganze Stadt mit ihren Weingärten ringsum, die in ergiebigen Jahren über zweitausend Fuder "süß und sauer", allein innerhalb der Ringmauer liefern. Nachdem er viele Strassen durchzogen hatte, ersah er der Stadt Kornhaus, "allen Bürgern zu großem Nutzen erbaut; Fenster, Laden und Zinnen hat es mehr als Tage das Jahr". Auch das Zeughaus und das Werkhaus lernt er kennen. Auf dem benachbarten Berlich befindet sich "das gemeine Haus", das Frauenhaus. "Schöne Fräulein gehen da ein und aus". Nebenan liegt eine Badstube, deren die Stadt im Ganzen wohl elf besitzt. Sie werden stark besucht. Fünf Kaufhäuser gibt es in Köln, denen die Kaufleute nachlaufen, um ihre Waren nach dem Gewicht der dortigen Wagen zu verkaufen. Bei jedem ist ein wohlgeübter Wagemeister angestellt. Wohl zweiunddreißig "Zeitglocken" (Turmuhren) sind in der Stadt verteilt, die bei Tag und Nacht die Stunde verkünden, damit jeder sich danach richten mag. Dann berichtet Haselberg über die Verfassung der Stadt Köln. Es bestehen zweiundzwanzig Gaffeln oder Zünfte daselbst, jeder Bürger muß einer derselben angehören und ihren Satzungen Folge leisten. Eben so viele Bannerherren gibt es, die in den Kriegsrechten kundig sind und der Stadt Panier bewahren. Unter diesen Betrachtungen setzte er seinen Weg durch viele lange Straßen und Gassen der großen Stadt fort, wobei er manches hohe Haus erblickte und alle Hantierungen vertreten fand.

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Sein Ziel war das Rathaus, "der Herren Haus", worin der ehrbare Rath seine Sitzungen hält; er fahrt ein löbliches Regiment und ist mit großer Weisheit auf den gemeinen Nutzen bedacht, "dem armen Volk zu Trost und Schutz". Außer den Ratsherren werden ihm auch die Vierundvierziger bekannt, die von den Zünften gewählt werden, um bei besonders wichtigen Anlässen den Rat zu verstärken. Alle Einrichtungen in der Stadtverwaltung findet er so vortrefflich, daß er stets bereit sein will, Köln zu preisen. Dem prächtigen Rathausturm mit seinem Reichtum an Bildwerk, aus Stein gehauen, mit einer Dreikönigen-Krone in der Höhe, wird besonderes Lob zu Teil. Die wissenschaftlichen Institute kommen an die Reihe, die Universität mit ihren vielen gelehrten Doktoren, dreizehn Kollegien, denen gelehrte Magister vorstehen; sie alle werden aus der Nähe und Ferne stark besucht und "viele Baccalauren macht man da". Auch viele gemeine Schulen sind vorhanden. In seltsamem Übergang gedenkt er dann der schönen Fräulein, die "zum Ziel schießen", womit er wohl die heiratsfähigen und heiratslustigen jungen Kölnerinnen meint, und bemerkt dann in nicht eben schmeichelhafter Weise, "zu Köln da wollen die Weiber Meister sein über alle Doktoren und Mannen. Wem das nicht zusagt, der bleibe von dannen".

Die Pfarrkirchen, Kapellen und Klöster werden aufgezählt, wobei der Legende der Hl. Ursula und ihrer Jungfrauenschar ziemlich eingehend gedacht ist. "keine schönere Jungfrau ward nie erhört; elftausend, alle von edlem Stamme, hat sie im Glauben bekehrt; mit ihr sind sie in den Tod gegangen und wurden zu Köln durch einen heidnischen König erschlagen. Ihr Heiligtum findet man da aufbewahrt." Seine Gedanken werden dann auf die Hl. Dreikönige geleitet. Man wies ihn in den Dom, wo ihre Gebeine ruhen.

Der wunderbare Tempel setzt ihn in Erstaunen, nirgendwo hat er desgleichen gesehen. Stände er im Bau vollbracht, so wäre nie ein schönerer Gottestempel errichtet worden. Die vielen Altäre, die Säulen und Pfeiler im Innern, die äußern Pfeiler, das kunstreiche steinerne Bildwerk, die Bruchteile der mächtigen Türme, die "großmächtigen Glocken" - das alles findet seine lebhafte Bewunderung. Die den Dom umgebenden drei Kirchen kommen auch zur Anzeige. Die eine "im Pesch" (Maria in paseulo) ist dem Dom fast eingebaut, die andere ist die Stiftskirche Sanct Margarden (Maria ad gradus), die dritte ist die auf dem Domhof stehende Pfarrkirche zu St. Johann dem Evangelisten. Über den Domhof spazierend, zeigte sich ihm "viel von Abenteuern". Mit Kramläden angefüllt, herrschte darauf ein reger Geschäftsverkehr. Das Hohe-Gericht, der blaue Stein, der Bischofssaal, das Gefängnis der Hacht, das Heilig-Geistspital, wo viele arme Leute gespeist werden, entgingen seiner Aufmerksamkeit nicht. Als er durch das Bachtthor geschritten, sieht er in der Strasse Am Hof drei der vornehmsten Kölner Herbergen oder Gasthäuser vor sich, "da findet der Gast, was er begehrt". Sie heißen zu der goldenen Krone, zum Falkenstein und zum Schwert. In einer derselben wird unser Reisende eingekehrt sein. Unter dem Eindruck, den der Dom und der daselbst aufbewahrte Reliquienschatz der Hl. Dreikönige auf ihn hervorgebracht, bricht er den Bericht über weltliche Dinge ab, obwohl "viel Wunderdings noch zu schreiben wäre", und hebt eine sehr ausführliche Erzählung der Dreikönigen-Legende an, die in ermüdender Weitschweifigkeit die größere Hälfte des Büchleins einnimmt. Man könnte daraus folgern, daß Haselberg für den Absatz hauptsächlich auf die unzähligen Wallfahrer rechnete, welche den weltberühmten Reliquien unaufhörlich zuströmten. Zum Schluß kommt er nochmals auf die architektonische Pracht der Stadt Köln zurück und hebt besonders ihre fortifikatorischen (verteidigungstechnischen) Vorzüge hervor. Die Kölner sind aufs Beste zur Wehr gerüstet und rückte ein feindliches Heer von zweimalhunderttausend Mann vor ihre Stadt, es würde ihnen nichts anzuhaben vermögen. Der ehrsame weise Rath wacht vorsichtig und friedliebend bei Tag und Nacht, und in Ehren führt die Stadt den Wappenschild der drei Kronen. Mit dem kräftigen Glückwunsch von tausend guten Jahren verabschiedet sich dann unser Dichter.

 

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Johannes Haselberg: "Lobspruch der Stadt Köln" von 1531

Von Ursula Rautenberg

Haselbergs Ich-Erzähler nähert sich von Süden; er kommt mit dem Schiff, also über die wichtigste Verkehrsader der Handelsstadt. Aber der Erzähler steigt aus, bevor er die Stadt erreicht: Bey Rotenkirchen fuhr ich zu land. Das letzte Wegstück legt er zu Fuß zurück; dies gibt Haselberg die Gelegenheit, die Einbettung der Stadt in ihr ländliches Umfeld zu zeigen. Der "situs urbis" ist - wie Kugler gezeigt hat- Bestandteil humanistischer Laudes und findet keinen adäquaten Widerhall in den volkssprachlichen Lobsprüchen wie etwa in Rosenplüts oder Hans Sachs' Nürnberg-Loben, welche die Stadt nicht von außen wahrnehmen. Wie schildert Haselberg das städtische Vorland? Erinnern wir uns an den Anlaß seiner Reise, wie ihn Haselberg zu Beginn seines Gedichtes formuliert. Auf der Suche nach newen mer, nach Neuigkeiten, folgt er den Spuren des Kaisers: zum Keyser stund mein sinn vnd muth. Der hielt sich bekanntlich im Januar, im Winter, in der Stadt auf. Und so liest man verwundert: Geschah kurtz nach des meyen zeyt; / der samer lust vnd freuden geit / Von kulem meyen tage / Grunat es in der owe, / die voegel hoert man susslich singen/die dierlin wild vorfrauden springen. Was Haselberg hier vorführt, ist die topische Frühlingslandschaft des "locus amoenus", des Lustortes. Und in diesem Widerspruch zeigt sich erstmals, wie Forderungen der literarischen Tradition - auch Hans Sachs' Nürnberg-Lob von 1530 beginnt mit dem locus amoenus "realistische" Landschaftsbeschreibungen zunächst verdrängen. Dennoch gelangt Haselberg über das topische Landschaftszitat hinaus zu einer echten Schilderung. Der Erzähler findet keine Herberge in Rodenkirchen und macht sich auf den Weg in die Stadt. Auf dem Weg am Rhein entlang passiert er einen Eschenwald: des buschs kunt ich nit gnug gesehen; / Von Effgimholtz ist ser vest vnd nutz, / Darauss beladt man das gros geschatz; / Auch macht man drauss vil gutter pfeil/dar mit man schiesseth zu dem zeil. Der ,locus amoenus' ist vergessen, wo der reale Wald in den Blick gerät. "Schöne Natur" allerdings existiert nur in der Poesie, im Leben ist der Wald gut für Kanonenfutter und Kriegspfeile. Diese scheinbar nebensächliche Bemerkung macht das Verhältnis der Stadt zu ihrem Umland deutlich: die Ressourcen des agrarischen Umlandes werden den städtischen Bedürfnissen untergeordnet. Bisher hat Haselberg nur die südliche Umgebung Kölns berührt; der "situs" im Umland wird später vervollständigt durch einen Blick vom Turm des Hackeney’schen Palastes. 

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Die Mauer

Vermutlich über den Treidelpfad kommend (Am wasser deth ich abigon;), muß sich dem Reisenden schon von fern ein grandioser Anblick geboten haben: der mächtige Kölner Mauerring, hoch überragt von den Türmen der zahlreichen Kirchen. Aber die Mauer war nicht nur die imposante Grenze zwischen Land und Stadt, an ihr machten sich bestimmte Freiheiten und Privilegien fest. Die Stadtgeschichtsforschung definiert die ,alte Stadt' über ihre Rechtsform ebenso wie über ihre Bauten. Die Stadtmauer ist steinerner Ausdruck städtischen Selbstbewußtseins. Dies gilt in besonderem Maße für Köln, dem die Reichsfreiheit erst 1475 verbrieft wurde, dessen Bürger Kaiser und Könige als Stadtherren aber bereits früher für sich in Anspruch nahmen. Die Mauer hat nicht nur fortifikatorische, sondern auch politische Bedeutung. Eine Abschottung der Stadt gegen das Umland lag im Interesse der Kölner Bürger, aber kaum in dem des Bischofs, der Stadt- und Landesherr zugleich war. Welche Bedeutung die Mauer für das städtische und bürgerliche Selbstverständnis Kölns hatte, ist vielfach auch in den Stadtchroniken nachzulesen. Die Mauer gewinnt neben der militärischen und der rechtlichen Bedeutung noch eine dritte, kölntypische hinzu: sie umschließt das Kölner Ortsteil, die Gräber und Reliquien der Heiligen. Diese dritte Variante spielt für Haselberg keine Rolle. Hier greift Haselberg auf das Muster der volkssprachlichen Lobsprüche zurück, in denen die Mauer als militärisches Bauwerk häufig wichtiger Bestandteil der Stadtbeschreibung ist. Die Kölner Mauer ist als das "größte profane mittelalterliche Bauunternehmen im Reich" bezeichnet worden.

Mit der letzten Erweiterung, 1180 begonnen und um 1259 fertiggestellt, holt der 4,6 Kilometer lange Halbbogen Stadterweiterungen, vorgelagerte Klöster und Stiftssiedlungen ein. 1386 wurde vor dem älteren Stadtgraben ein zweiter Graben ausgehoben und im 15. Jahrhundert weiter ausgebaut. An diesem alten, inneren Graben entlang setzt der Erzähler seinen Weg fort. Er beschreibt einen plon, also eine offene, befestigte Fläche, die zwischen den beiden Gräben entlang um die Stadt verläuft und nach seiner Schätzung etwa sechzehn Schritte breit ist. Haselberg hat die Anlage detailliert beschrieben: Der lnnergraben was gepflanzet schon, / gruner lusthtbaum sach man da ston / Noch menschlicher wollust verlangen / Von weinber, nuss, hopfen an Stangen. Doch auch hier, wie schon in den Naturpassagen zu Beginn, setzt sich der "romantische" Blick auf die Natur durch. Fehlten dort noch Musik und Tanz, um den Lustort vollkommen zu machen, holt der Erzähler dies jetzt nach: Harfen und Saitenspiel ertönen zwischen den Mauern, die "schönen Fräulein" strömen aus der Stadt herbei, es herrscht Grosse freud von tanzen und springen. Kurz: die Szenerie erscheint ihm als paradeyse. Der Natureingang zu Beginn findet hier seine Fortsetzung, an der äußersten Grenze zwischen Stadt und Land. In der städtischen Realität sollte der Platz zwischen den beiden Mauern alles andere als ein Vergnügungsort sein. Die Stadt hat mehrfach Verbote erlassen, die das Betreten des Platzes verhindern sollten. Im 15. Jahrhundert war es wiederholt zu "Wüstungen" gekommen. Das Abholzen der Büsche, die der Befestigung des Grabens dienten, gefährdeten die militärische Funktion der Mauer.

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Nach äußerem und innerem Graben wendet sich der Erzähler der eigentlichen Stadtmauer zu. Neben 63 Türmen und Wichhäusern erwähnt er Schanzwehren und Basteien onne zal, zählt 31 Stadttore, zum Teil mit Türmen,35 davon 24 allein in der rheinseitigen Mauer, und er weiß zu berichten, daß es genau 638 Stützpfeiler im Halbbogen und 190 in der rheinseitigen Mauer gibt. Hier frönt Haselberg ausgiebig der Statistik, stilistisches Merkmal des volkssprachlichen Städtelobs. Weiter nennt er zwei Windmühlen auf der Mauer, wohl die um 1400 gebaute Kartäuserwindmühle in der Nähe der Ulrepforte, und die 1466 beurkundete Gereonswindmühle. Ungefähr die Hälfte der halbkreisförmigen Mauer erwandert der Erzähler zwischen den beiden Mauerringen; dann passiert er die Ehrenpforte, dringt aber noch immer nicht in die Stadt vor, sondern geht innen an der Mauer entlang bis zum Kunibertstor. Von hier überblickt er die Rheinuferstraße und Uferbefestigung. Damit ist die Stadtumrundung zur Hälfte abgeschlossen, dem Gang durch die Kernstadt stünde nichts mehr im Wege. Wären da nicht noch der Fluß —der Erzähler hatte die Stadt ja zu Fuß erreicht—, und Deutz auf der anderen Rheinseite. So wendet er sich nochmals von der Stadt ab und besteigt die Fähre nach Deutz, nicht ohne bedauernd zu erwähnen, daß der hl. Bruno die Reste der alten Römerbrücke verwendet habe, um St. Pantaleon zu erbauen. Nach Borger ist durch die Schleifung der Reste der römischen Rheinbrückenpfeiler im ottonischen Köln eine einmalige städtebauliche Chance vertan worden, die beiden Rheinseiten wieder zu verbinden, nachdem die hölzerne Konstruktion spätestens im 5. Jahrhundert zerstört gewesen sein dürfte. Die Schilderung von St. Heribert und Deutz bleibt blaß; der Erzähler befindet sich bald wieder auf dem Rhein, läßt sich bergauf gegen die Strömung zum Bayenturm übersetzen. Diese ungewöhnliche Fährroute bietet ihm den Anlaß, die acht im Fluß verankerten Getreidemühlen zu nennen und die "Ark" zu erwähnen, ein bis an den Rhein gebautes Vorwerk des Bayenturms. Hier geht der Erzähler an Land. Vergegenwärtigen wir uns kurz die zurückgelegte Wegstrecke. Von Süden kommend stößt er in Höhe des Bayenturms auf die Mauer, geht zwischen den Wällen entlang bis zur Ehrenpforte nach Westen, dann innen an der Mauer entlang bis zum Kunibertstor, läßt sich von dort nach Deutz übersetzten und von Deutz zurück zum Bayenturm, dem Ausgangspunkt.

Erst jetzt wendet sich der Spaziergänger dem Stadtinneren zu. Der erste Eindruck, den Haselberg vom städtischen Leben vermittelt, sind die Handelszentren der Händlervorstadt am Rhein. Diese ist erst in nachrömischer Zeit gewachsen; die Römer fürchteten noch die Überschwemmungen, während die mittelalterlichen Kaufleute die Nähe des Rheinhafens suchten. Zentren der Kölner Handelsvorstadt, wie der mittelelterlichen Stadt überhaupt, sind die Märkte. So betritt auch unser Erzähler zunächst den Fischmarkt: Die fisch die warent gross vnd clein /Dar tzu gesaltzen vnd auch grün; /Stockffisch hering wie es sich bast/ Verkauft man einem nach dem last. Durch die Lintgasse geht er zum Alten Markt, wo Artznei, Kräuter und kostbare Stoffe verkauft werden, Atlas, Kamelhaar, Seide und Samt, aber auch alle Arten von Lebensmitteln. Weiter erwähnt er die Wirtshäuser, wie ihn schon vorher die 42 Ausschankstellen an der Uferstraße beeindruckt haben. Auch am unmittelbar benachbarten Heumarkt gilt seine Aufmerksamkeit zuerst den Wirtshäusern: Gar gutten wein deth man da schencken: / Gelt muscht er han der in wolt trincke. An Handelsgütern nennt er Heu und Stroh, Altkleider und Fleisch. Besonders sticht ihm die große offene Fleischhalle ins Auge, die 1373 errichtet worden war. Weiter führt ihn der Weg über St. Maria im Kapitol; wo er den preisgünstigen Weinausschank der Stiftsdamen zur Einkehr nutzt, in die eigentliche Kernstadt, die Bürgerstadt.

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Der Weg führt weiter nach Westen direkt zum Neumarkt, dem größten freien Platz in der mittelalterlichen Stadt. Das interessanteste Objekt am Neumarkt ist im Januar 1531 zweifellos der sogenannte Hackeney’sche Palast, erst wenige Jahre zuvor, um 1504, vom kaiserlichen Rechenmeister Nicasius Hackeney errichtet. Hier logierte Karl V. während seines Aufenthaltes in Köln 1531. Die beiden Hauptgebäude der Anlage sind durch einen 28 Meter hohen, achteckigen Treppenturm verbunden, von dem der Erzähler nun berichtet, daß er ihn bestiegen habe.

Kaum glaublich, daß der wandernde Buchführer Zugang zur kaiserlichen Hofhaltung hatte; viel eher muß man diese Turmbesteigung dem literarischen Vorbild des Städtelobs zuschlagen. Zur korrekten Beschreibung einer Stadt gehört auch die Perspektive aus der Vogelschau; auf Umgang und Durchgang folgt die Übersicht. Der Blick vom Turm "Darüber siecht man die gantzen stath"; erlaubt, nochmals auf die Lage der Stadt einzugehen, nachdem bisher nur das südliche Vorland gestreift wurde. Auch die großzügigen Grünflächen innerhalb der Stadt - die letzte Mauererweiterung hatte so viel Platz beschert, daß Gartenbau innerhalb der Mauern in großem Umfang betrieben werden konnte, zeigen sich aus der Vogelperspektive. Erwähnenswert findet Haselberg auch hier - wie in der Beschreibung des Umlandes - den Weinbau; allein die Weingärten innerhalb der Ringmauer - Hauptanbaugebiet im Mittelalter war das Severinsviertel - liefern nach seinen Informationen zweitausend Fuder sues vnd saur. Wie in der Schilderung des Rodenkirchener Waldes sieht Haselberg auch hier die gestaltete Natur allein unter dem Blickwinkel ihres Nutzens.

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Städtische Gebäude und Einrichtungen

Wie stellt sich die Stadt bisher nach Haselberg dar? Wir habe eine genaue Vorstellung von ihrer Lage, ihrer Befestigung und den Handelsplätzen der Stadt. Von den doch zuerst ins Auge fallenden zahlreichen Kölner Kirchen hat er nur St. Kunibert im Zusammenhang mit dem Kunibertstor und St. Maria im Kapitol erwähnt, letztere, weil er seinen Erzähler dort hat einkehren lassen. Auch jetzt noch keine Spur des "hilligen" Köln, dem Köln der Kirchen, Reliquien und Pilger. Der noch folgende Weg durch die Stadt wird der Stadtverwaltung und Stadtregierung gewidmet.

Vom Neumarkt wendet er sich nordwärts, wo er an der Zeughausstraße auf die städtische Gebäudegruppe des Kornhauses und des Zeughauses (das ehemalige "Blidenhaus") stößt: Das was gebawen tzu schierm vnd schutz; / allen stat burgern tzu grossem nutz. Schräg gegenüber lag das von Haselberg erwähnte städtische Werkhaus. Weiter nennt er fünf Kaufhäuser ohne genaue Ortsangabe und die Waagemeister, städtische Beamte, die für die ordnungsgemäße Abwicklung der Marktgeschäfte sorgen. In unmittelbarer Nähe dieser städtischen Bau- und Vorratshäuser, im Bereich um den Berlich, befindet sich das Rotlichtviertel; in den quadratischen römischen Stadtgrenzen noch am Rand gelegen, im mittelalterlichen Köln durch die verschiedenen Erweiterungen doch näher ans Zentrum gerückt. Das älteste für Köln erwähnte Bordell liegt in der Schwalbengasse in der Nähe des alten und neuen Badehauses. Dieses Haus hat Haselberg nicht gemeint, sondern den Neubau auf dem Berlich (Das haus ist new gebawen überall); in dem die Prostituierten seit 1530 kaserniert wurden: Nit verre dar von stet das gemeine haus, / Schoene frewlin gant da ein vnd aus; So bald ein kaufmann kamt darein, / So koscht es ein flasch mit wein.. Mit dem Haus verbunden war eine Gaststätte, die der Kontaktaufnahme diente und in der die Getränke zu überhöhtem Preis verkauft wurden. Haselberg schreibt weiter: Die alten [sc. Frauenhäuser] habent gar kein zal; / Was ich hie schreib ist niemantz schadt. Vermutlich meint er private Kuppelei und illegale Prostitution außerhalb der "öffentlichen" Häuser. Daß Haselberg ausführlich auf die "gemeinen Häuser" im Zusammenhang mit Zeug- und Kornhaus zu sprechen kommt, ist nicht nur durch die topographische Nähe gerechtfertigt. Die Bordelle waren Einrichtungen unter der Aufsicht der Stadt; die Stadtväter duldeten die Prostitution, mit der Begründung, daß die Ehre der Frauen und unverheirateten Jungfrauen durch die ,gemeinen' Häuser geschützt werde, als das kleinere Übel. Nach dem Zeugnis Hermanns von Weinsberg, der sich 1594 über das "Berligshoernhaus" entrüstet, flatterte die Fahne mit dem Stadtwappen über dem Neubau auf dem Berlich. Interessant ist der Gegensatz zwischen der moralisch unvoreingenommenen Schilderung des Prostitutionswesens auf dem Berlich durch den ortsfremden Fahrenden und den im entrüsteten Ton eines 'ehrbaren Bürgers' vorgetragenen Ausführungen Weinsbergs.

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Stadtregiment und Rathaus

Unser Erzähler erscheint nach diesem Exkurs vor dem Rathaus. Er ergeht sich weitläufig in einem Lob des - auch vom literarischen Muster geforderten - Rates der Stadt, das allerdings nicht über die geläufigen Floskeln hinausreicht: Da ist ein ersamerweysen rath; /Syfurent eyn loeblichs regiment. 1396 wurde durch den "Verbundbrief" die politische Neuordnung der Stadt festgeschrieben; die 22 Gaffeln (Zünfte), eine berufsspezifische politische Organisation der Bürgerschaft, lösen die alte Patrizierherrschaft ab. Haselberg nennt neben den 22 Gaffeln ebensoviele Bannerherren und 51 Ratsherren; er beweist damit eine genaue Kenntnis der Stadtverfassung. Ausdruck des Sieges der Bürgerschaft über die Patriziatsverfassung ist das 1349 neu erbaute Rathaus, an dem Haselberg vor allem den Turm lobt, der zwischen 1407 und 1414 errichtet wurde. Hier, ebenso wie bei Mercator und Hogenberg, setzt dieser Turm als einer der wenigen spätmittelalterlichen Profanbauten einen Kontrapunkt zu den Kirchtürmen. In der Darstellung Woensams ebenso wie bei Mercator und Hogenberg scheint er proportional vergrößert, um dem Rathaus als Zeichen reichsstädtischer Freiheit auch die visuelle Bedeutung zu verleihen, die es als städtisches Machtzentrum besitzt. Nur flüchtig erwähnt Haselberg die Universität mit ihren dreizehn Collegien und ihrem Studien- und Lehrbetrieb, um gleich zu Bier, Wein, käuflicher Liebe und den unverheirateten Kölnerinnen abzuschweifen, die angeblich willent ... meister seyn / Über alle doctoren vnd mannen.

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Dom und Hochgerichtsbarkeit

Eines der letzten Gebäude, denen sich der Erzähler ausführlich widmet, ist der Neubau des Doms. Anders als das Rathaus, das er als politisches Zentrum der Stadt immer im Zusammenhang mit Rat und Verfassung sieht, ist der Dom ihm bloßes architektonisches Wunder, oder, wie er formuliert: Sach nie kein groesseren stein haufen. Der überragenden Architektur zollt er hohes Lob. In Haselbergs ungeschickten Versen ist noch das Staunen über die ungeheuren geordneten Steinmassen zu spüren, die das Stadtbild bestimmten. Daß der Dom unvollendet steht, reißt ihn zu deutlichem Tadel hin: Gottes tempel sol schoen gebawen sein / Für christenleuth, nit für die schwein, / Mit aller christen hilf vnd steur; /Gotz dinscht sol niemans sein tzu deur! vnd steur; /Gotz dinscht sol niemans sein tzu deur!

Haselberg verzichtet auf die Möglichkeit, den Dom als Bischofskirche, als Monument eines zweiten Machtzentrums innerhalb der Stadtmauer zu deuten. Bischöfliche Gewalt erwähnt er erst im Zusammenhang mit dem Hochgericht, das in den Händen des Erzbischofs und der Kurfürsten lag. Einer besonderen Erwähnung ist ihm der "blaue Stein" wert, ein Basaltblock auf dem Domhof, gegen den der zum Tode Verurteilte dreimal mit dem Rücken gestoßen wurde, bevor er seinen Gang zum Richtplatz außerhalb der Stadt antrat. Von da ist - auch gedanklich- der Weg nicht weit zum Gefängnis, zur Hacht. Kurz erwähnt werden weiter die Armenspeisungen im Heilig-Geist-Spital. Durch die in unmittelbarer Nähe gelegene Hachtpforte verläßt der Erzähler den Domhof und gelangt auf die Straße "Zum Hofe". Mit der Nennung dreier nobler Hotels, der "Krone", "Haus Falkenstein" und "Zum Schwert", alle nebeneinander neben dem Haus des Herzogs von Brabant gelegen, endet der Rundgang.

 

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