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Zeugen Kölner Brau-Kultur 1396 - 1996 | Begleitbuch der Ausstellung zur 600-Jahrfeier der St. Peter von Mailand Bruderschaft

Zeugen Kölner Brau-Kultur 1396 - 1996
Begleitbuch der Ausstellung zur 600-Jahrfeier der St. Peter von Mailand Bruderschaft

4.21-4.33. Ausstellung: Brauer, Zunft und Gaffel

4.21. Schreinsbucheintrag über den Kauf des ersten Brauerzunfthauses in der Cäcilienstraße. (9.3.1430)

Eintrag, Pergament. - HAStK, Schreinsbuch 126 Bl.192v. - Regest: Loesch 2,257 S.69. (ohne Abbildung)

Im Schreinsbuch ist eingetragen: Die Meister und die Mehrheit des Brauamtes (die Meister zerzijt des Bruweamptz mit deme meistem Parte [des gemeynen Bruweramptsl) kaufen von Heinrich Everhartz von Zülpich und seiner Frau Katharina das Haus, genannt SlachuyssISlachenhuys, ehemals Wurme, hinter Volquins Haus zum Rhein hin, das nun aus 2 Häusern unter 2 Dächern besteht. Das Haus, das etwa auf der heutigen Kreuzung Cäcilienstraße/Nord-Süd-Fahrt (nicht in der Nähe des Rheins!) lag, diente bis zum Verkauf 1494 als Brauerzunfthaus.

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4.22. Die Urkunde über den Kauf des neuen Zunfthauses in der Schildergasse. (10.6.1494)

Die Urkunde über den Kauf des neuen Zunfthauses in der Schildergasse, Ausf., Pergament. - HAStK, Zunft A 20.5 Nr.1.- Druck: Scheben, Zunfthaus S.36-39.

Ausf., Pergament. - HAStK, Zunft A 20.5 Nr.1.- Druck: Scheben, Zunfthaus S.36-39.

Die erste der von W.Scheben geretteten und dem Stadtarchiv vermachten 13 Pergamenturkunden des Brauerzunftarchivs aus den Jahren 1494 bis 1609 über den Hausbesitz der Gaffel betrifft den Ankauf des Hauptgebäudes: Dietrich Luynynck, Kanzler des Herzogs von Jülich und Berg, und seine Söhne Dr.jur. Wilhelm Luynynck und Johannes Luynynck, Profeß [später Abt] zu St. Pantaleon und Pfarrer zu St. Mauritius, verkaufen das Leibzuchtrecht und 2 von 6 Kindsteilen des Hauses Mirwijlre in der Schildergasse, wie es Dietrich und seine verstorbene Frau Aylheid besessen hatten, im Mai 1496, an Meister und Gemeine Gesellschaft des Brauamtes. Später erwarb das Brauamt noch Zinshäuser in der Schildergasse und in der Streitgasse.

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4.23. König Maximilian I. zu Gast im Brauerzunfthaus. (23.6.1505)

Druck "König Maximilian I. zu Gast im Brauerzunfthaus. (23.6.1505)"

a) Mertin Fucker. Dit is der koninglicher richsdach in der hilliger Stat Coellen up dem Rijne.... Druck Köln, Ludwig van Renchen 28.8.1505. - Berlin, Deutsche Staatsbibliothek Preußischer Kulturbesitz, Sign. Flugschr. 1505-11, BI.[11 r-v; nur 2 weitere Exempl. nachweisbar in Düsseldorf und London.

b) Dass., Druck, Köln, Ludwig van Renchen 19.9.1505, verschollen; Nachdruck o.O.u.). [Köln? um 1800 : Abtruck einer Alt-Teutscher Beschreibung des vom Römischen König weyl. Maximiliano in löblicher Statt Cölin Anno 1505 abgehaltenen Königs- oder Reichs-Tags,.. - UStBK Sign. RhG 3081 (Provenienz ).J.J.Merlo Bl.21v-22r.; danach Druck durch v.Mering in: J.W.v. Brewer (Hg.): Vaterländische Chronik der Königlich-Preußischen Rhein-Provinzen ... 1,1825, S.322-335, 400-405, 421-432, 489-498, hier S.426.

Die oft zitierte und breit ausgeschmückte Geschichte, wie König Maximilian l. vor dem Regen in das Brauergaffelhaus auf der Schildergasse, flüchtet, ist nur in wenigen Zeilen in der gedruckten Beschreibung des Kölner Reichstags von 1505 überliefert. Der Verfasser Mertin Fucker war Burggraf im Gebürhaus auf dem Altermarkt und zusammen mit dem Knecht der Brauergaffel Johann Grutter Mitarbeiter einer Kommission von 4 Kölner Ratsherren, die gemeinsam mit dem königlichen Fourier Henselin Straisser als Quartiermacher für die zahlreichen hohen Gäste fungierten. Die beiden äußerst seltenen Druckausgaben unterscheiden sich in zahlreichen kleinen Details. In der ersten Fassung vom 28.8. heißt es: "... Vam Fuir up dem Graven. Item up Maendach, den XXIII. Dach in Junio, dat was up Sent Johans Avent, do hait ein Graiff van Tzorn eyn Bancket zogerust in lacob Rodenkirchens Huis up der Brucken, tzo wilchen Banckette ein Hertzochyn van Lunenborch, ein Graeffyn van Nassaw, Min Frawe van Sant Marien, Min Fraw van Sent Revilien und vort vil eddeler uißwendiger Jonferen geladen und geroeffen waren. Tzo denselven Banckete quam die Ko(nigliche) Ma(iestet) und blief ein klien Wijle da, und schicker do tzo etzlichen Fursten, dat si komen solden 1 up der Stat Graven bi der Bachportzen, als geschach, und do ginck de Ko.Ma. af und sas up eyn Pert und sas hinder syner K.M. up synem Perde eyn Hertzochynne van Lunenborch, und reit also over die Hertzichstraisse vur Sent Anthonis zo dem Neuwemart zo, und yt regende also seer, dat die K.M. most wychen vur dem Regen yn der Bruwer Gaffel, ind underdes hat Her Johan van Berchem, Burgermeister, ser kostlichen zogerust ein Banckt, und wold de K.M. getoefft haven, dat wart durch dat langh Regen verhindert, dat die K.M. nyet dairyn gynck. Als nw der Regen gedain was, reit de K.M. vort over den Nuwenmart over die Hanenstraisse zo der Portzen uyß over dye Graven bys an die Bachportze..."

In der zweiten Fassung vom 19.9., die im Original nicht mehr nachweisbar ist, ist u.a. der Name des Grafen Eitelfritz von Zollern berichtigt und ergänzt, Herrn Rodenkirchens Haus und einige der Stiftdamen werden nicht mehr namentlich genannt und der Bürgermeister mit dem gebührenden Titel versehen. Vermutlich hat der Drucker auf entsprechende Beschwerden reagiert.

Lit.: Merlo, Haus Gürzenich S.35-47, Paraphrase;NN, Der Reichstag..[benutzt außer b auch a)! Becker, Johannisabendfeier [benutzt nur b) wohl nach Brewer].

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4.24. Geldorp Gortzius: Bürgermeister und Bannerherr der Brauer Peter Oeckhoven. (1597/1612)

Foto nach Gemälde, Leinwand, 80x6o, 5 cm verschollen

Foto nach Gemälde, Leinwand, 80x6o, 5 cm verschollen; 1914 Freifrau v.Hilgers, Godesbeg; 1920 auf Auktion Grand-Ry bei Hanstein an Kunsthandlung Rübner, Zürich; 1957 H.Rubner, Hollywood. Foto RBA 42023 (nach Kopie von 1914?). Vgl. Abb. S.72.

Auf Peter Oeckhoven geht zweifellos nicht nur die Neuorganisation der Brauerzunft zurück, die sich in der neuen Amtsordnung und der Bruderschaftsordnung von 1603 sowie dem neuen Zunftsiegel mit der Figur des Petrus von Mailand, das 1608 zuerst belegt ist (Nr. 5), ausdrückt. Vor allem darf man in ihm die treibende Kraft zum Neubau des Zunfthauses 1612/13 erblicken, dessen Fertigstellung er aber nicht mehr erlebt hat; Peter Oeckhoven, geboren 1548 als Sohn des mit dem Brauarnt zerstrittenen Brauerbannerherrn und Ratsherrn Johann Oeckhoven, söhnte sich 1595 wieder mit dem Brauamt aus und wurde 1600 Bannerherr. 1594, 1597, 1600, 1603, 1606 und 1609 war er Ratsherr und schließlich 1610/11 sogar Bürgermeister - der einzige Bürgermeister, den die Brauer hervorgebracht haben. Er starb bereits am 20.10.1612. Auf dem Gemälde steht über dem Wappen: 1597, darunter: Aetatis 49. Der Rahmen trug die Inschrift: "PETER OECKHOVEN, BÜRGERMEISTER DIESER REICHSSTADT; DIESER LÖBL. ZUNFT BANNERHER ETC. AO 1610.
OBIITAO. 1612
". Das 1597 geschaffene Gemälde muß später, wohl nach seinem Tod, überarbeitet worden sein: man gab ihm den weißen Bürgermeisterstab in die rechte Hand. Im Testament, das er am 26.9.1612, wenige Tage vor seinem Tod, errichtete, vermerkt der Notar, er sei mehr als 7 Fuß lang, also über 2 m groß gewesen.

Abb.: Lutterbeck S.17.

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4.25. Wilhelm Wintz: Das Vorderhaus des Brauerzunfthauses Schildergasse. 1844.

Handzeichnung, Tusche aquar., 207x300 mm. - KSM Graph. Slg. lnv.Nr. A l 3/968. Foto RBA 160225.

Handzeichnung, Tusche aquar., 207x300 mm. - KSM Graph. Slg. lnv.Nr. A l 3/968. Foto RBA 160225.

In dem ebenfalls 1612/13 erbauten Vordergebäude wohnte der Gaffelbote. Links die Durchfahrt in den Hof zum Hauptgebäude. Im Hintergrund sind die Treppengiebel des Saalbaues und die Spitze des hinteren Treppenturmes zu erkennen. Das baufällige Haus mußte 1858 abgebrochen werden, als man den Brunnenschacht vor dem Haus neu ausheben wollte und dabei die Grundmauern nachrutschten.

Lit.: Vogts, Brauerzunfthaus.  

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4.26. Wilhelm Cremer: Das Brauerzunfthaus in der Schildergasse (1866)

Handzeichnung, Bleistift, aquarelliert, 350x250 mm. - KSM Graph. Slg. Inv.Nr. Al3/826. Foto RBA 122171;80573;47704.

Handzeichnung, Bleistift, aquarelliert, 350x250 mm. - KSM Graph. Slg. Inv.Nr. Al3/826. Foto RBA 122171;80573;47704.

Die Zeichnung zeigt die Südfassade des 1612 in Backstein errichteten Saalbaues vom lnnenhof an der Schildergasse aus und entstand kurz nach dem Verkauf des Anwesens an die Firma Leybold. Das Vordergebäude war damals bereits abgerissen; der Treppenturm dürfte bald darauf gefolgt sein. Das kleine Fachwerkgebäude, ehemals ein Verbindungsgang zum Vordergebäude, ist hier um 90° nach vorn gedreht dargestellt, wie ein Vergleich mit Grundrißplänen lehrt.

Lit.: Vogts, Profane Denkmäler S.383.

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4.27. Erkens: Grundrißzeichnung der Renaissance-Balkendecke des Brauerzunfthauses. (1928)

Maßstäbliche Lichtpause nach Handz., mit Tusche ausgezogen. - Stadtkonservator, Plankammer Nr.483. (ohne Abbildung)

Vor dem Abbruch des Brauerzunfthauses im Sommer 1928 hat der Stadtkonservator das Gebäude genau vermessen und zahlreiche Aufrisse, Grundrisse und Detailzeichnungen der Fenstergewände und Stuckbalken herstellen lassen. Die 1880 bei einem Dachbrand teilweise beschädigte Stuckbalkendecke galt als eine der reichsten und größten in Köln und diente 1915 bei der Neugestaltung des Schlachtensaales im Rathaus als Vorbild.

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4.28. Der Große Zunftsaal des Brauerzunfthauses. (1906?)

Foto 230x275 mm. - KSM Graph. Slg., Schildergasse 96.

Foto 230x275 mm. - KSM Graph. Slg., Schildergasse 96.

Das Foto entstand wahrscheinlich 1906, als der leerstehende Saal für die Gedenkfeier des Männer Gesang-Vereins vorbereitet wurde, und zeigt die Weiträumigkeit des 225m² großen Raumes.

Abb.: Lutterbeck S.27.

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4.29. Taxierung des letzten Inventars des Gaffelhauses. 4.1.1799 (15. Niv. 7).

Aufzeichnung. - HAStK, Zunft A 199, S.555-556. (ohne Abbildung)

Die beiden Taxatoren, die auf Beschluß der Municipalverwaltung die "auf den Zünfften vorfindlichen Meublen" vor der Übernahme in den Nationalbesitz abschätzen sollten, fanden im Brauerzunfthaus, das durch jahrelange Militärbelegung heruntergekommen war, von der alten Ausstattung nur noch wenige Einrichtungsgegenstände vor. Der ganze Wert wurde auf 453 Livres 15 Sols geschätzt, davon entfielen allein 384 Livres auf die silbernen Zunftschilder, die bei den Begräbnissen der Zunftmitglieder mitgeführt wurden.

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4.30. Kaiser Napoleon schenkt der Stadt das Brauerzunfthaus. 23.11.1808, Burgos.

Abschrift des Sousprefet des Arrondissements Köln, franz.-HAStK, FV 4053 Bl.117-118. (ohne Abbildung)

Aufgrund einer Bittschrift der Stadt Köln vom 14.9.1804 (ebd. Bl. 22ff.) schenkte Napoleon mit decret imperial aus dem Feldlager zu Burgos der Stadt Köln zur Einrichtung von Primairschulen nebst 19 anderen Nationalgütern auch das ehemalige Zunfthaus der Brauer, das sich hinter der "N°14" verbirgt. Das Gebäude blieb im Besitz der Stadt, bis es 1862 an die Firma Leybold verkauft wurde. Ein Versuch der Brauer, unter preußischer Herrschaft 1815 wieder in den Besitz des Hauses zu gelangen, ist im Sande verlaufen.

Lit.:Deeters, Französische Jahre 38 S.51f.

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4.31. Kaminplatte aus dem Brauerzunfthaus (1675)

Kaminplatte aus dem Brauerzunfthaus (1675)

Gußeisen 134x108 cm. - KSM lnv.Nr.H.M. 1903/40. Foto RBA 84599.

Die stattliche Platte mit dem Wappenschild der Kölner Brauer auf der Brust des Reichsadlers schmückte vielleicht jenen "marmornen" Kamin des Zunftsaales, der um 1865 für 80 Taler an den Kölner Kunsthändler Wilhelm Schmitz, von diesem dann für 25000 Francs an den Bruder des französischen Ministers Fould nach Paris verkauft worden sein soll. Die Inschrift, ein Chronogramm auf 1675, lautet: "paX a Deo fiat paX LeopoLDo CiVltati CoLonlensl paX nobls nostrlsq Ve sVCCessorlb Vs paX et saLVs patrlae. MDCLXXV" (Gottes Friede geschehe, Friede für (Kaiser) Leopold, für die Stadt Köln, Friede für uns und unsere Nachfahren, Friede und Heil für das Vaterland. 1675).

Lit.:Scheben, Zunfthaus 1875 S.19

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4.32. Joh. Jak. Söntgens (?): Christian Lommeder, Bannerherr und Ratsherr der Brauergaffel. Um 1675.

Gemälde, Öl auf Leinwand, Holzrahmen, 124,5 x 97cm o.Rahmen. KStM Inv.Nr.1983/573. Foto RBA 5892.

Gemälde, Öl auf Leinwand, Holzrahmen, 124,5 x 97cm o.Rahmen. KStM Inv.Nr.1983/573. Foto RBA 5892.

Christian Lommeder, seit 1639 Brauermeister "auf Rom", wurde 1648 zum Sechzehner, 1652 erstmals zum Ratsherrn und 1672 zum Bannerherrn der Brauergaffel gewählt, starb aber bereits am 5.9.1679. Das prachtvolle Porträt stammt aus der "Ahnengalerie" des Brauerzunfthauses, die nach W.Scheben um 1798 auf die damaligen Besitzer der Brauhäuser aufgeteilt wurde, die ehemals im Besitz der Dargestellten waren. Lommeder wohnte bis zu seinem Tod im Brauhaus "auf Rom", das um 1800 Schebens Vater besaß. So kam das Bild in den Besitz der Familie Scheben, bis Wilhelm Scheben es 1891 testamentarisch dem Museum in der Hahnentorburg vermachte.

Lit.:Scheben, Zunfthaus S.55, 152f.

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4.33. Sechs Zunftscheiben aus dem Brauerzunftsaal. (1688)

6 Glasgemälde, zw. ca. 88x63cm und 91 x96cm; b) und e) in gr. Scheibe eingesetzt 118x98cm - a),c),d),f) KSM, lnv. Nr. R.M.1937/1350. Foto RBA L57 53/30; 1937/1331. Foto RBA 84965,196260; R.M. 1937/1330. Foto RBA L5753/34; R.M.1937/1349. Foto RBA L5753/32. - b),e) Köln, Privatb. Foto RBA 17654.

Diese Scheiben bilden, zusammen mit den älteren der Petrus-von-Mailand-Bruderschaft von 1617 (Nr. 5.7), den letzten Rest der alten Verglasung des Zunftsaales. Sie sind nach einheitlichem Muster alle 1688 entstanden und dürften aufgrund des Formates (heute z.T. leicht beschnitten) ursprünglich die Oberlichter der Saalfenster geschmückt haben. Wie die Namenkartuschen und Wappen (heute z.T. ersetzt) zeigen, sind die Fenster meist durch Amtsmeister, Banner- und Brauer-Ratsherren mit ihren Frauen gestiftet worden; eine Scheibe hat das Brauamt selbst bezahlt.

Zunftscheibe aus dem Brauerzunftsaal (1688), Inschrift: "Ein Ehrbar/Brew Ambtt./ Anno Domini MDCLXXXVIII."
  1. Brauamt. (Allianzwappen nicht zugehörig).

    Inschrift: "Ein Ehrbar/Brew Ambtt./ Anno Domini MDCLXXXVIII."
Zunftscheibe aus dem Brauerzunftsaal (1688), Inschrift: "Herr Johann Mültgens Raths-Verwanter und Dieser Loblicher Zunfft Bannerherr, / Und Fraw Anna Bertrams Eheleuth." "Anno Domini MDCLXXXVIII- "
  1. Johann Mültgens, Ratsherr und Bannerherr. Wappen.

    Inschrift: "Herr Johann Mültgens Raths-Verwanter und Dieser Loblicher Zunfft Bannerherr, / Und Fraw Anna Bertrams Eheleuth."
    "Anno Domini MDCLXXXVIII- "
Zunftscheibe aus dem Brauerzunftsaal (1688), Inschrift: "Johannes Herger Sechszehener vnd Anna Elisabetha Hurts Eheleuth. Friedrich Derekum Sechszehner vnd Gertrudis Koppes Ebeleuth."
  • Joh. Herger und Friedr. Derekum, beide Sechzehner. Allianzwappen (zugeh.?).

    Inschriften: "Johannes Herger Sechszehener vnd Anna Elisabetha Hurts Eheleuth. Friedrich Derekum Sechszehner vnd Gertrudis Koppes Ebeleuth."
Zunftscheibe aus dem Brauerzunftsaal (1688), Inschriften (linker Rand mit nicht zugehörigen Scheiben ergänzt): "[H]errJohann Vier[kot]ten Rahts-Verwand[ter] vnd Fr. Agnes Koch[..]hens Eheleuth /Herr Christianus Aussem Rahtsverwanter vndt Anna Maria Pull
  1. Johann Vierkotten und Christian Aussem, Ratsherren. Wappen (zugehörig?).

    Inschriften: (linker Rand mit nicht zugehörigen Scheiben ergänzt): "[H]errJohann Vier[kot]ten Rahts-Verwand[ter] vnd Fr. Agnes Koch[..]hens Eheleuth /Herr Christianus Aussem Rahtsverwanter vndt Anna Maria Pullheims Eheleuth. Anno Domini MDCLXXXVIII".
Zunftscheibe aus dem Brauerzunftsaal (1688), Inschriften: "Herr Casparus Schnickell Raths-Verwanter vnd Fraw Sophia Opperfeldts Eheleuth./ Herr Hermann Helmich Rathsverwanter, vnd Fraw Anna Sands Eheleuth / Anno Domini MDCLXXXVIII."
  • Kaspar Schnickel und Hermann Helmich, Ratsherren. Wappen (zugehörig?)

    Inschriften: "Herr Casparus Schnickell Raths-Verwanter vnd Fraw Sophia Opperfeldts Eheleuth./ Herr Hermann Helmich Rathsverwanter, vnd Fraw Anna Sands Eheleuth / Anno Domini MDCLXXXVIII."
Zunftscheibe aus dem Brauerzunftsaal (1688), Inschrift: "Herr Johann Helmich Rahts-Verwanter, zur Zeit älterer Ambts-Meister, vnd Fraw Maria Kramers Eheleuth. Jodocus Contzen Sechszehener vnd Gertrudis Werdens Eheleuth. Anno Domini MDCLXXXVIII."
  1. Johann Helmich, Ratsherr und Amtsmeister, und Jodocus Contzen, Sechzehner. (Figur der Spes mit Chronogramm 1702 nicht zugehörig).

    Inschrift: "Herr Johann Helmich Rahts-Verwanter, zur Zeit älterer Ambts-Meister, vnd Fraw Maria Kramers Eheleuth. Jodocus Contzen Sechszehener vnd Gertrudis Werdens Eheleuth. Anno Domini MDCLXXXVIII.

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