Es wird oft von Fremden und Nichtkölnern behauptet, der kölsche Humor sei plump und zu rustikal. Das mag so sein, denn der Humor ist in seiner Fülle und Tiefe, laut Professor Heinrich Lützeler, aus dem Sein des Menschen zu verstehen. Der Kölner ficht nicht mit dem Florett, der Kölsche Buur haut mit dem Dreschflegel drauf - im Leben wie auch in seiner Art von Humor. Nun liegt es oft daran, daß Auswärtige der Kölschen Sprache nicht so mächtig sind, um die Feinheiten zu verstehen, die sich die Einheimischen gegenseitig an den Kopf werfen. Auch das trägt zu gelegentlichen Missdeutungen bei. Nun soll man als Kölner nicht so weit gehen und Hochdeutsch als erste Fremdsprache angeben, doch würde manches kölsche Gespräch in Hochdeutsch einen ganz anderen unerwarteten Verlauf nehmen.
Es ist nun bestimmt kein Zufall, dass Kölsch das gleiche Wort für das heiß geliebte Nationalgetränk und für die praktizierte Muttersprache ist. Sprache und Mensch sind die unerlässliche Basis für Witz und Humor. Beginnen wir also einfach mit dem Kölschen Menschen. Der typische Kölner ist ein Mischprodukt, dessen uralte bandkeramische, eburonisch-ubische Wurzeln in einer ständigen Zuführung fremden bzw. frischen Blutes aufgemischt wurden. Es folgten fast 400 Jahre römisch-imperialer Einflüsse, die dann ab dem 6.Jahrhundert von fränkisch, christlichem Gedankengut dominiert werden. Der kirchlich, religiöse Grundstein im kölschen Wesen wird gelegt, wenn auch bestimmt noch ein gut Teil Heidnisches als Bodensatz vorhanden war. Um die Jahrtausendwende beginnt sich Köln als Großstadt (im damaligen Sinne große Stadt) zu etablieren, womit gleichzeitig auch der Grundstein für den kölschen Witz und Humor, der eine städtische Errungenschaft ist, da nur in den Städten viele Menschen zusammen waren, und so auch nur hier diese geistige Auseinandersetzung stattfinden konnte. Der kölsche Humor ist deshalb eine Mischung aus niederrheinischbäuerlicher Vitalität und kontaktreichem städtischem Umgang miteinander.
Obwohl die mittelalterliche Stadt Köln geschützt durch ihre mächtigen Stadtmauern und Befestigungsanlagen jahrhundertelang geographisch in einer gewissen Isolation lebte, blieb der Geist durch Handel und Wandel offen. Auch wenn es (zu allen Zeiten) gewisse kirchliche Strömungen gab, die sich einen eher autoritätshörigen Katholizismus gewünscht hätten. Es entstand hier kein Ghetto-Humor, der sich nur um die eigene Achse dreht. Der Kölner, durch seine zahlreichen europäischen Handelskontakte und den nie versiegenden Pilgerstrom ins Rom des Nordens, war Weltbürger. In der Touristenstadt des 18. und 19. und Jahrhunderts wurde dieser Trend nur noch verstärkt. Der Fremde war in Köln die Regel, nicht die Ausnahme, und da die fremden Gäste vor allem auch in der Gastronomie verkehrten, spielen im Brauhaus und in der Kneipe auch viele kölsche Witze.
Die relativ kurze Zeit der französischen Besetzung unter Napoleon öffnete der an sich fremden französischen Sprache den Eingang ins Kölsche. Worte wurden okkupiert und bis zur Unkenntlichkeit verändert übernommen. Fisternöll (fils de Noel = uneheliches Kind) und Muckefuck (mocca faux = falscher Kaffe) sind nur einige heute noch gebräuchliche Begriffe aus dieser Zeit. Die Zeit mit Preußens Glanz und Gloria bescherte Köln außer der Fertigstellung des Domes auch noch ein vorher nicht gekanntes Element, den Kommiß, das Militär. In der Festungsstadt Köln dienten Soldaten aus dem ganzen deutschen Reich, besonders aber aus dem Osten. Die Namensendungen "ewski" und "owski" sind deutlicher Beweis für diese Entwicklung und fanden ihren Protagonisten im Schutzmann "Schnäutzerkowski" des Kölschen Hänneschen-Theaters.
Wenn man bedenkt, dass sich die gesamte Kölner Bevölkerung zwischen dem Jahre 1850 und heute, in knapp 150 Jahren von 100.000 auf 1 Million vergrößert hat, so gab das einen weiteren "Misch-Schub". Nach Ubiern, Römern, Franken und Franzosen kamen jetzt Eifeler und Elsässer, Bergische und Berliner Beamte, Wallonen und Westerwälder, Moselaner und Münsterländer, Niederrheiner und Niederländer, die ganze Palette der durch die industrielle Revolution in die Stadt Köln gespülten Massen. Alle brachte natürlich auch einen Teil ihres eigenen Humors mit ein, der die Mischung, wie eine raffinierte Speise, noch verfeinerte. Diese Menschen begannen ihre Existenz meist in bescheidenen Verhältnissen und die Umstände erforderten ein gewisses Maß an Solidarität und Wir-Gefühl. Das Ergebnis ist Humor ohne Häme, die Schilderung von Problemen, die alle haben und nicht nur Außenseiter. Es ist also kein Witz auf Kosten von Minderheiten, sieht man einmal von den "Kappesbuuren" des Vorgebirges ab, die aber stammten ja im Grunde irgendwie aus der eigenen Familie. Die Mischung von Menschen und Schicksalen brachte auch eine nicht unbeträchtliche Zahl an sogenannten Kölschen Originalen hervor. Das waren keine Phantome oder Witzfiguren wie Tünnes und Schäl, das waren historische Personen aus Fleisch und Blut, die durch irgendeine Tat oder spezielle Eigenart aus der Menge der Kölner herausragten. Zu ihrer Zeit kannte sie jeder, aber sie verschwanden mit dem ständigen Anwachsen der Stadt in nicht mehr für alle überschaubare Dimensionen. Doch noch heute kennt man die Namen und Taten von Leuten wie: Der Orgels-Palm, der Fressklötsch, die Läsche Naas, der Möler Bock, der Lehrer Welch, das Fleuten-Arnöldchen und das Zibingemännche. Auch die Brauer sind unter diesen Originalen würdig vertreten. Der Schäbens Tünn, Anton Hubert Scheben, Neffe des berühmten Wilhelm Scheben, war Bierbrauer im Braubaus "ZurZweipann" in der Breitestraße und war ein ständiger Quell für Anekdoten und Histörchen. Ebenso sein Berufskollege "Döres met dem P/agge", Theodor Töller, Gastwirt im Brauhaus Töller in der Weyerstraße.
Echter Kölner als Lebensziel, ist das möglich? - Die Antwort auf diese Frage ist ein uneingeschränktes Ja! Denn im Gegensatz zu vielen deutschen Großstädten wie Hamburg, München, Frankfurt oder Bremen wird man dort, trotz jahrelangem Aufenthalt, nie so ganz akzeptiert und in den inneren Kreis aufgenommen. Echter Münchner kann man als "Preiß" nie werden. Die Bundeshauptstadt Berlin ist hier, wahrscheinlich auch wegen des ähnlich gelagerten soziologischen "Mischungs-Verhältnisses", die lobenswerte Ausnahme. Doch Hamburger und Bremer wird man erst nach Jahrhunderten. Die Kölner dagegen, vielleicht aus Erfahrung der eigenen gemischten Identität geben jedem Neubürger die Chance, sich zu integrieren. Die Persönlichkeit, das Auftreten, die berufliche Leistung und die Mitarbeit am gesellschaftlichen Leben sind entscheidend, nicht der Name oder die jahrhundertealte Familientradition. Jeder hat den Kölschen Marschallstab im Tornister. Hilfreich sind allerdings eine gewisse Zurückhaltung. Auch sollte man vermeiden, in allzu kurzer Zeit Dialekt-Defizite aufzuholen. Es gibt auch heute schon echte Kölsche mit Akzent und spätestens in der nächsten Generation ist das sowieso kein Thema mehr. Wie weit die Identifikation mit der Stadt und ihrer attraktiven Lebensart reicht, mag eine fiktive Anekdote aus dem Urlaub kennzeichnen, wo sich Menschen auf die Frage nach ihrem Herkunftsort folgendermaßen äußern: "Wo kommen Sie denn her"? - "Aus Köln"! – "Direkt"? – "Nee, aus einem Vorort" – "Aus welchem"? – "Aus Prüm"!
Witze nennt der Kölner "Krätzcher". Sie sind für außenstehende "Imis" (imitierte Kölsche) nicht immer verständlich, da man Kölner Witze nur unvollkommen ins Hochdeutsche übersetzen kann. Hier sind nicht die platten Tünnes und Schäl-Scherze gemeint, die in veränderter Form so fast überall spielen könnten, der Nährboden des Krätzchens ist die Situationskomik, die Gemütlichkeit, fröhliches Behagen, "Genüglichkeit"; das Krätzchen ist harmlose, herzliche, deftige Freundschafts-Nahrung von Nachbar zu Nachbar. Durchschauen von Schwächen, ohne darauf herumzureiten.
Gesellschaftliche Brennpunkte, wo im Zeitalter ständiger Reizüberflutung durch audiovisuelle Medien, noch echte menschliche Kommunikation möglich ist, sind die vielen hundert Kneipen und die traditionellen Kölschen Brauhäuser. Hier endlich kommt der sozio-kulturelle Beitrag des Kölsch-Bieres zum Tragen, hier manifestiert sich die "klassenlose Brauhaus-Gesellschaft". Die Kölner sind mit Recht stolz auf diese Gesellschaftsform. Hier setzt sich jeder zu jedem, wo gerade Platz ist. Zwar gilt auch hier der bekannte Gorbatschow-Spruch: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben", doch sagt man auch: "Eng ist gemütlich". Reservierungen gibt es im Brauhaus nur für Stammtische, die nachweislich bereits seit über zwanzig Jahren und regelmäßig hier erscheinen. Hauptrolle spielt im Brauhaus das Kölsch. Sowohl als Bier, wie auch als Sprache. Beides ist gleich wichtig. Beim Bier bleibt man bei der einmal gewählte Marke, sie ist fast Religion, hier gehen Risse durch Familien und Generationen. Das Kölsch ist Treibstoff für Lebensfreude und Unterhaltung, Schmiermittel für funktionierender gelebte Demokratie - hier kann jeder sagen, was er will, wenn er nicht zu laut wird oder singt, Ausnahme ist der Karneval. Nur im Brauhaus treffen Eltern noch ihre Kinder, nur hier sitzt der Bauarbeiter neben dem Bänker und der Fräser neben dem Finanzhai, der Künstler neben dem Küster und der Direktor neben dem Dentisten, der Steuerberater neben den Studenten und der Politiker neben der Politesse. Das heißt aber nicht totale Übereinstimmung, hier werden wichtige Konflikte ausgetragen, allerdings "auf gut Kölsch".
Zeremonienmeister im Brauhaus ist der typische Kölsche Köbes, auch wenn mancher mit dieser Rolle etwas überfordert ist. Der gute Köbes hat seine Gäste normalerweise fest im Griff, er gibt den Zeittakt der Kölsch-Rationen vor und bestimmt so - ähnlich wie die Mediziner - seinen Umsatz selbst.. Deshalb sollten sie sich vorher darüber im Klaren sein, wie weit sie sich in die Hände dieses Zerberus im "Rauschreich des Kölsch" begeben. Vieles hat sich heutzutage auch im Brauhaus verändert. Handys stören hin und wieder unangenehm den Redefluss. Eines ist allerdings geblieben in der Symbiose von Kölsch als Sprache und Kölsch als Getränk, beide sind als Identifikations-Faktoren aus rheinischer Lebensart und dem Wir-Gefühl der Bewohner dieser Stadt und ihrer Umgebung nicht mehr wegzudenken.
Zu den typischen Merkmalen einer kölschen Weetschaff gehören: das Kölsch als solches, die kölsche Foderkaat, die Einrichtung - und der Köbes. Der wiederum gehört zur Einrichtung. Köbesse gehören zur kölschen Brauhausszene, wie et Salz en der Zupp. Niemand weiß so recht, wann sie genau die Szene der Bierwirtschaften und Brauhäuser betreten haben. Aber seit sicherlich 200 Jahren sind sie auf der Szene. Brauknechte waren sie früher, auch "Pooschte" (Burschen) genannt, die Fässer rollten, anschlugen und zapften. Ihre unverwechselbare Kleidung war das blaugestrickte Wams, blaue Leinenschürze, die lederne Geldtasche umgeschnallt. Das traditionelle Strickwams ist seltener geworden, oft tragen sie heute weiße oder blaue kurzärmelige Hemden. Aber sie heißen nach wie vor noch alle Köbes (Jakob). Also ist das kein Vorname, sondern ein Gattungsbegriff- und die Mehrzahl von Ihnen macht der Gattung alle Ehre. "Es fründlich, maneerlich, vor allem grundehrlich un immer fidel:Ne prächtige Kääl!" So reimte der Kölner Mundartdichter Peter Berchem auf die einmalige Mischung von Autorität und antiautoritärem Service. Da Köbes kein Lehrberuf ist, sondern irgend etwas zwischen Dasein und So-Sein, zwischen einer Tätigkeit und einer Weltanschauung, mangelt es dann auch am klaren Berufsbild - weshalb sich der Beobachter naturgemäß eher dem Erscheinungsbild zuwendet. Für die Gattung allgemeingültige Merkmale wären demzufolge unter anderem folgende gängige Klischees inklusive: -Köbesse scheinen ein zweites Gesicht für Gesichter zu haben. "Un do? E Kölsch, wie immer?"lautet die Frage an den Gast. Nur ganz schwer Magenkranke sollen mal mit "Nein" geantwortet haben. Für alle anderen erledigt sich die Bestellung ebenso von selbst wie das Problem der Anredeform. Bekannte und Unbekannte, Nahe und Ferne, Eingeborene und "Imis" sind glückliche Mitglieder der Köbes'schen Duz-Familie. Köbesse servieren links wie rechts; Besteck und Serviette hinzulegen käme ihnen nicht in den Sinn, man ist schließlich kein Serviermeister! Und klappt etwas nicht auf die Minute, dann folgt einer allfälligen Reklamation die beste aller Erklärungen auf dem Fuße: Man, Köbes, habe schließlich auch nur zwei Hände. Köbesse haben es schwer. Sie haben schwer zu schleppen und müssen lange Wege laufen, allerdings nicht mehr ganz so hektisch wie einige Kollegen von einst. Vor der Jahrhundertwende, so wird aus der "Zweipann" des "Schebens Tünn" berichtet, wurden an heißen Sonntagen bis zu 33 Hektoliter oder gleich 12 000 Glas Bier von ganzen zwei Köbessen und einem Stift an den Gast gebracht!
Heute hingegen liegt die Erschwernis des Köbes-Daseins auch darin, dass der dienstbare Freund bei Wind und Wetter das kalte Kölsch trinken muss, welches ihm die Gäste gern spendieren, weil ihnen ständig der Song "Drink doch eine met" im Kopf herumgeht. Da uns nun nicht im geringsten daran liegt, die Gattung und/oder den Menschen Köbes zu veräppeln, sollte konkret von guten Eigenschaften die Rede sein: Köbesse sind fix und aufmerksam. Köbesse sind -Unikum oder Unikat? - größtenteils geborene Entertainer. Wer bei ihnen nichts zu lachen hat, ist wirklich selber schuld. Köbesse sind gute Freunde, voller mitfühlender Anteilnahme und guter Ratschläge. Köbesse kennen die Welt allein schon deswegen, weil dieselbe stets in ihrem Revier zu Gast ist - und die Welt ist eben klein.
Köbesse sind Nachrichtenbüros und Philosophen, Beichtväter und Internisten ("Wat, noch ene Schnaps? Bei dingem rude Kopp? "). Ohne Köbesse wäre die kölsche Kneipe so farblos wie der Dom ohne Schweizer. Der Reporter eines überregionalen, in Hamburg erscheinenden Publikumsmagazins hat einmal die Kühnheit besessen, bei "Früh" statt Kölsch einen Tee zu bestellen. "Biste krank?", fragte der Köbes zurück. "Ich glaube ich bin auf der Intensivstation!" Der Reporter befand: "In Köln ist der Kellner immer in der Bütt, und das beste ist, man geht mit rein. " Dass ein Köbes im Dienst jedoch mal einen amtierenden Bundeskanzler geduzt haben soll - diese Nachricht hat das besagte Magazin bislang exklusiv, ebenso wie das (mögliche) Dementi.
Beruf oder Berufung - Ansichten über einen Köbes Schon die Herkunft seines Namens liegt im unergründlichen Dunkel der reichen Kölner Brauhaustradition, keiner weiß genau wann er eingeführt wurde und wer sein Namensgeber war. Bekannt ist dagegen, dass die "Köbesse" (Mehrzahl) etwas derb und frech, dabei aber offen und grade heraus in ihren Aussagen sind. Sie sind die Zeremonienmeister bei der Heiligen Handlung, die etwas verniedlichend "Suffe spille" heißt und den jedem echten Kölschen vertrauten Vorgang bezeichnet, sich einen kleinen netten Bierrausch anzutrinken.
Manche Brauhausgäste meinen, die Köbesse wären nur für sie alleine da. Das ist nur bedingt und im Einzelfall richtig, denn im Normalfall ist es eher umgekehrt. Sie sehen, das Thema beginnt schon kontovers und genau wie jeder Gast auf seine eigene, ganz spezielle Kölschmarke schwört, hat auch jeder regelmäßige Brauhausbesucher, ein Stammgast also, über "seinen" Köbes seine eigene Meinung. Nun unterscheidet der Köbes grundsätzlich zwei Sorten von Gästen, die Stammgäste und die "Anderen", was sich auch in der Servicequalität auswirkt. Die "Anderen" werden emotionslos, aber korrekt bedient, der professionelle Stammgast muß sich meisten erst mal eine ruppige Bemerkung gefallen lassen, wie: "Ich daach Du kööms hück nit!" oder "Joot sühs de us, beste krank!" Doch beginnen wir bei der Historie - und da ist auch schon Schluß, denn der Köbes hat keine. Er taucht irgendwo im Brauhausnebel des 19. Jahrhunderts auf, ohne das man seine Herkunft genau festlegen kann. Sozusagen wie Lohengrin, nur nicht mit dem Schwan, sondern mit 'nem Kranz-Kölsch. So einigermaßen sicher ist, das er ursprünglich der 'Brauers-Pooscht' (Brauerbursche) war der tagsüber in der Brauerei arbeitete und abends im Brauhaus bediente. Er wohnte bei frei Kost und Logis im Brauhaus und gehörte "quasi" zur Familie. Doch diese Generation der Köbesse ist schon lange verschwunden. Die letzten, die beim Wiederaufbau mithalfen, und die wie der Köbes Weil sechzig Jahre im Brauhaus Päffgen arbeiteten sind Legende. Heute gilt der Köbes, der zehn Jahre in einem Brauhaus arbeitet schon als Rarität. Über seinen Namen gibt es die tollsten Deutungen. Fest steht, daß Köbes die Kölsche Übersetzung für Jakob ist. Vielleicht war es so, daß in grauer Vorzeit besonders viele Brauersburschen Jakob hießen und so dieser Einzelname zum Gattungsbegriff wurde, - wer weiß das schon?
Eine andere abenteuerliche Version lautet, daß die Köbesse zurückgekehrte Pilger waren, die von ihrer Reise über den Jakobsweg zum spanischen Santiago de Compostella ans Grab des Heiligen, den Kölnern in den Brauhäusern von ihrer langen Reise erzählten. Gleichzeitig bedienten sie die Gäste um sich ihr Reisegeld zu verdienen.
Vielleicht erklärt das warum die meisten Köbesse so gerne "Verzäll" halten und auch oft sehr lange unterwegs sind. Köbes ist kein Lehrberuf, Köbes muß man aus Berufung sein. Denn mit dem blauen Strickwams übernimmt man auch eine komplette Lebensphilosophie, die der bekannte Kölner Kabarettist Jürgen Becker in seinem Buch Biotop für Bekloppte so beschreibt: "Der realexistierende Köbismus, in dem der selbstbewußte Werktätige dem Kunden keineswegs in den Arsch kriechen muß, sondern einen Plan davon hat, was auf den Tisch kommt. Man kann sagen, der Köbes benimmt sich wie im Osten, bedient aber wie im Westen. Und damit beseitigt er den größten Gegensatz des Abendlandes, eine Symbiose aus Marx und Markt in der Weetschaff op d'r Eck". Also im Klartext, der Köbes bedient wie er will und wann er will. Doch spätestens hier kommen wir doch schon wieder ins Gedränge, wer ist denn "der Köbes"? Ist es der schlagfertige Kölsche Jung aus dem Vringsveedel, ist es der Köbes 'de Lüx' mit dem Streifenhemd, ist es der Köbes "espagnol'" von d'r Schääl Sick, ist es der Köbes 'ordinär', also einer, der sich am Wochende was zum Studium hinzuverdient? Köbes ist .... lassen wir das und nehmen wir unseren Köbes so wie er ist, mal so und mal so. Manchmal, wenn der Köbes einen guten Tag hat läuft er zur Hochform auf, dann purzeln die Bonmots nur so aus ihm heraus: Kakao? Mir sin doch he kein Müttergenesungswerk! – Dunkel Bier? Pitter mach ens et Leech us, he will einer Dunkel Bier han! - Tee? da gehste am beste glich gägenüvver, do es en Appetek! - Und so weiter. Köbesse sind Nachrichtenbüros und Philosophen, Beichtväter und Internisten ("Wat? noch ene Schabau? Bei dingem rude Kopp?") Doch im allgemeinen ist der Kölsche Köbes freundlich - na ja so einigermaßen - man will ja nicht meckern, sonst wird man womöglich von der nächsten Bierzuteilung ausgeschlossen. Und im übrigen gilt ja auch nach wie vor der Spruch: Hier ist der Köbes König, oder so ähnlich... Noch einen guten Rat an alle auswärtigen Gäste. Sollten Sie in nächster Zeit einmal in ein Kölsches Brauhaus kommen und sich an einen der blank gescheuerten weißen Tische niederlassen, beherzigen Sie bitte folgende Verhaltensregeln: Rufen Sie nie "Herr Ober", das mag der Köbes überhaupt nicht, warten Sie bis daß Sie angesprochen werden, Versuchen Sie nie Witze zu machen oder zu erzählen, und geben Sie ohne zu murren reichlich Trinkgeld, dann haben Sie einen Freund fürs Leben gefunden, Ihren Lieblings-Köbes.
Seit ein paar Jahren arbeiten ein einem Kölner Brauhaus eine Reihe tunesischer Köbesse. Obwohl sie dem Alkohol aus religiösen Gründen nicht so sehr fröhnen, verschmähen sie ihn hin und wieder doch nicht. Bei den Gästen sind sie beliebt wegen ihrer Freundlichkeit und bei den anderen Köbessen wegen ihres kollegialen Verhaltens. – Man kann eben Köbes nicht von Beruf, sondern nur aus Berufung sein.
Den Köbes, den urtypischen Kölschen Brauhauskellner gibt es nur in der Bierstadt Köln und man erkennt ihn leicht an seiner blauen Wolljacke und seiner langen blauen Schürze. Er trägt in seinem "Kranz", einem Träger aus Zinkblech die "Stangen", das sind die zylindrischen hohen mit Kölsch gefüllten Gläser (0,2 Liter Inhalt) an die weiß gescheuerten hölzernen Brauhaustische. Das ist Brauhaustradition und hat sich seit Jahrhunderten nicht geändert. Er gilt als kölsches Original, obwohl in letzter Zeit die Köbesse aus fast ganz Europa stammen.. Doch die große Mutter Colonia nimmt sie freundlich auf und noch kurzer Zeit gehören auch sie zum Brauhausinventar. "Loss jonn, Dionnysos, dunn uns noch e Ründche!"
Der Umgang mit dem Köbes erfordert allerdings eine gewisse Feinfühligkeit und man braucht schon einige Zeit um mit "seinem" Köbes ein Vertrauensverhältnis aufzubauen.. Manche Brauhausgäste meinen, die Köbesse wären nur für sie alleine da. Das ist nur bedingt und im Einzelfall richtig, denn im Normalfall ist es eher umgekehrt. Sie sehen, das Thema beginnt schon kontrovers und genau wie jeder Gast auf seine eigene, ganz spezielle Kölschmarke schwört, hat auch jeder regelmäßige Brauhausbesucher, ein Stammgast also, über "seinen" Köbes seine eigene Meinung. Nun unterscheidet der Köbes grundsätzlich zwei Sorten von Gästen, die Stammgäste und die "Anderen", was sich auch in der Servicequalität auswirkt. Die "Anderen" werden emotionslos, aber korrekt bedient, nur der professionelle Stammgast muss sich meisten erst mal eine ruppige Bemerkung gefallen lassen, wie: "Ich daach Du kööms hück jaa nit!" oder "Joot sühs de us, beste krank!" Das ist natürlich schon eine bestimmte Form der Hochachtung und wird vom Gast auch so empfunden.
Doch beginnen wir bei der Historie - und da ist auch schon Schluss, denn der Köbes hat keine. Er taucht irgendwo im Brauhausnebel des 19. Jahrhunderts auf, ohne das man seine Herkunft genau festlegen kann. Sozusagen wie Lohengrin, nur nicht mit dem Schwan, sondern mit 'nem Kranz-Kölsch. So einigermaßen sicher ist, das er ursprünglich der 'Brauers-Pooscht' (Brauerbursche) war der tagsüber in der Brauerei arbeitete und abends im Brauhaus bediente. Er wohnte bei frei Kost und Logis im Brauhaus und gehörte "quasi" zur Familie. Doch diese Generation der Köbesse ist schon lange verschwunden. Die letzten, die beim Wiederaufbau mithalfen, und die wie der Köbes Weil sechzig Jahre im Brauhaus Päffgen arbeiteten sind Legende. Heute gilt der Köbes, der zehn Jahre in einem Brauhaus arbeitet schon als Rarität. Über seinen Namen gibt es die tollsten Deutungen. Fest steht, dass Köbes die Kölsche Übersetzung für den Vornamen Jakob ist. Vielleicht war es so, dass in grauer Vorzeit besonders viele Brauersburschen Jakob hießen und so dieser Einzelname zum Gattungsbegriff wurde, - wer weiß das schon? (FM)
Dr Köbes von Franz Mathar
Et jitt ene Kähl, dä jeder kennt Un dä mer in Kölle "Köbes" nennt. Dat heiß eijentlich Jakob, doch su nennt mer se all. Ob Schäng, ob Pitter, oder Hannibal.
Hä hät im Bräues et Regiment un et es joot, wenn hä dich kennt. Denn hä entscheidet im Fall der Fälle üvver Kölsch, Halven Hahn un Frikadelle.
Em Sommer, em blaue Hemb adrett en lange Schützel, dr Schlössel an dr Kett. Im Winter en blauwülle Jack aanjedonn, su sieht mer en dann am Zapphahn stonn.
He füllt hä die Stange em zinnerne Kranz, huh gezapp die Gläser em güldene Jlanz Et Kölsch schümp huh, et leckere Bierche, für Alt un Jung e äsch Pläsierche.
Un damit Temperatur un Geschmack deiht stemme Deiht och dr Köbes jään e Jlas nemme. Dann luurt hä dr Gast an met treuem Bleck un säht: "E besje kühl es et widder hück".
Hä brängk dir dann Flöns oder Levverwoosch, un Kölsch im Kranz , fresch für dr Doosch. Doch wie un wann, dat es sing Saach Dröm freu Dich, wenn dr Köbes laach.
Doch e paar Gesetze muß Do kapiere, öm Dich im Bräues nit zo blamiere. Roof nie "Wo bleibt mein Bier, Herr Ober?" Et künnt sinn, du waats bes Oktober.
Doch alles in allem kannst Du ihn nit misse, hä surch für die Wohl op Ihr un Jewesse, hä surch für die Esse un dingen Doosch, hä es alles in allem, ene prächtije Poosch.
07.01.12, 07:03h
Von Bernd Rosenbaum
Jetzt wird es langsam ernst für Braumeister Peter Trunz und seine beiden Söhne Thomas und Ralph: Am Freitagnachmittag setzten sie die erste Maische im neuen Sudhaus am Frechener Bahnhof an. In vier Wochen soll das erste Bier fließen.
Frechen - Jetzt wird es langsam ernst für Braumeister Peter Trunz und seine beiden Söhne Thomas und Ralph: Am Freitagnachmittag setzten sie die erste Maische im neuen Sudhaus am Frechener Bahnhof an.
In vier Wochen, am 3. Februar, soll hier ab 20 Uhr zur feierlichen Eröffnung des neuen Brauhauses das erste Bier fließen. Ausgeschenkt werden dann das naturtrüb ungefilterte Bier „Lokstoff“ und das nur noch mit einer leichten Hefetrübung versehene „Finchen“. Beides sind obergärige Sorten, die Braumeister Peter Trunz, der 44 Jahre in der Hüchelner Urstoff-Brauerei tätig war, eigens für das Brauhaus kreiert.
Bis zum fertigen Gerstensaft gibt es aber noch viel zu tun. Im Gastraum des aufwändig sanierten Bahnhofsgebäudes muss noch der Holzboden verlegt werden, auch die Theke fehlt noch. Doch dafür hängen noch ein paar Erinnerungsstücke aus vergangenen Tagen als Dekoration an den Wänden, darunter auch Peter Trunz' alter Meisterbrief.
Auch auf den erfahrenen Bierbrauer wartet noch Arbeit. Nach der Hauptgärung, die etwa zehn Tage dauert, muss er noch das richtige Mischungsverhältnis der Zutaten finden, damit das neue Bier seinen eigenen, typischen Geschmack bekommt. Insgesamt etwa vier Wochen dauert es, bis aus der Maische das fertige Bier geworden ist.
10.12.11 10:19h
Von Annika Leister
Neu-Kölner erfahren bei einer Brauhausführung nicht nur viel über die rheinländische Brauerei-Tradition, sondern knüpfen auch Kontakte und erzählen, was sie hier schon erlebt haben. Die perfekte Veranstaltung für Imis.
Innenstadt - Ein Imi in Köln hat es wahrlich nicht leicht: Nicht nur die Sprache der Eingeborenen ist unverständlich und selbst nach jahrelanger Übung kaum zu erlernen, auch an die kulturellen Eigenheiten muss man sich erst einmal gewöhnen. "Bei uns kann man an Karneval auch ohne Verkleidung vor die Tür gehen. Hier ist das unmöglich", erzählt Carsten Schulten den anderen Imis im Brauhaus "Zur Malzmühle" von seiner ersten Begegnung mit dem größten kölschen Brauchtum, dem Karneval. Vor drei Jahren ist er aus dem Münsterland nach Köln gezogen - der Liebe wegen. Seine Freundin Katja studierte hier. Der Gas/Wasser-Installateur suchte sich eine neue Stelle und zog ebenfalls um.
Eine Frau, die neben den beiden sitzt, wagt den Praxistest: Sie fragt den Köbes, ob sie noch ein Kölsch haben darf. "Dat kommt von alleine, dat weißte doch." Nein, das wisse sie nicht. "Na, dann weißt' es jetzt." Dabei ist das kein Imi, der die herzlich-raue Abfuhr erteilt bekommt. Claudia Heithorst ist mit Köln allzu gut vertraut. Bis auf zwei Jahre, die sie in der Nähe von Mainz gewohnt hat, hat sie ihr gesamtes Leben hier verbracht. Die zwei Jahre reichten, um ihr zu zeigen, wie schwer es in einer anderen Stadt sein kann, Kontakte zu knüpfen: "Wir hatten nette Kollegen und Nachbarn. Aber in andere Kreise hineinzukommen, war sehr schwer." Aus dieser Erfahrung heraus initiierte sie in diesem Jahr die Gründung eines Vereins, der die "Integration von Neukölnern", so die Selbstdarstellung, fördert. Die "Rheinland-Agentur" will von nun an regelmäßig Imis und Alteingesessene zu Führungen, Kulturveranstaltungen oder geselligen Abenden zusammenbringen. Am Premierenabend geht es ins Brauhaus. "Wir wollen, dass die Leute zusammenkommen. Aber sie sollen auch etwas zu sehen und erleben haben", so Heithorst.
Kölner Braukunst seit dem 15. Jahrhundert
Deswegen führt der Biersommelier Detlef Rick Carsten, Katja und 20 andere Besucher durch die Produktionshallen der angeschlossenen Brauerei. Von ihm erfahren sie, dass die Braukunst im Rheinischen schon seit dem 15. Jahrhundert existiert und dass sich durch den Kölner U-Bahn-Bau die Qualität des Grundwassers so verschlechtert hat, dass das Wasser fürs Bier nicht mehr aus dem hauseigenen Brunnen, sondern aus der Wasserleitung kommt. Doch das Wasser spielt ohnehin nur eine untergeordnete Rolle im 21 Tage währenden Gärprozess des Bieres. Wichtiger sind die anderen Zutaten: Erst das Zusammenspiel von Hopfen, Malz und Hefe sorgt für den typisch herben Geschmack, erläutert Rick. Die Imis werden von der Eingangstür bis zu den Abfüllbändern durch die Brauerei geführt, vorbei an riesigen Metallbehältern. Sie dürfen einen Blick in den Maischbottich werfen, aus dem es stickig riecht, und von Station zu Station Fragen stellen. Die Frage "Was ist Alt?" lässt Ricks Augenbrauen zwar in die Höhe schießen. Dennoch erklärt er bereitwillig, dass das Düsseldorfer Konkurrenzgetränk ganz einfach aus dunklerem Malz hergestellt wird. Auf diese Weise kommt die verschiedene Färbung der obergärigen Biersorten zustande. Gemeinsam haben beide außerdem einen Feind: "Beim Abfüllen verdirbt Sauerstoff den Geschmack. Deswegen werden die Fässer vorher mit Kohlenstoffdioxid ausgespült."
Kölner Braukunst seit dem 15. Jahrhundert
Deswegen führt der Biersommelier Detlef Rick Carsten, Katja und 20 andere Besucher durch die Produktionshallen der angeschlossenen Brauerei. Von ihm erfahren sie, dass die Braukunst im Rheinischen schon seit dem 15. Jahrhundert existiert und dass sich durch den Kölner U-Bahn-Bau die Qualität des Grundwassers so verschlechtert hat, dass das Wasser fürs Bier nicht mehr aus dem hauseigenen Brunnen, sondern aus der Wasserleitung kommt. Doch das Wasser spielt ohnehin nur eine untergeordnete Rolle im 21 Tage währenden Gärprozess des Bieres. Wichtiger sind die anderen Zutaten: Erst das Zusammenspiel von Hopfen, Malz und Hefe sorgt für den typisch herben Geschmack, erläutert Rick. Die Imis werden von der Eingangstür bis zu den Abfüllbändern durch die Brauerei geführt, vorbei an riesigen Metallbehältern. Sie dürfen einen Blick in den Maischbottich werfen, aus dem es stickig riecht, und von Station zu Station Fragen stellen. Die Frage "Was ist Alt?" lässt Ricks Augenbrauen zwar in die Höhe schießen. Dennoch erklärt er bereitwillig, dass das Düsseldorfer Konkurrenzgetränk ganz einfach aus dunklerem Malz hergestellt wird. Auf diese Weise kommt die verschiedene Färbung der obergärigen Biersorten zustande. Gemeinsam haben beide außerdem einen Feind: "Beim Abfüllen verdirbt Sauerstoff den Geschmack. Deswegen werden die Fässer vorher mit Kohlenstoffdioxid ausgespült."
Neue Bekanntschaften zwischen Kölsch und halvem Hahn
Nach einer Stunde ist die fachkundige Führung vorüber und der zweite Teil des Abends beginnt: Imis und Alt-Kölner nehmen am Tisch in der Schänke Platz. Die Karnevalslieder kann Carsten Schulten inzwischen alle auswendig, erzählt er. Besucher, die mit den hiesigen Sitten nicht vertraut sind, weisen er und seine Freundin Katja lieber auf die Eigenheiten in der Gastronomie hin, bevor sie ausgehen. "Damit sie wissen, dass auch ohne Bestellung Nachschub kommt. Und dass die Köbesse nicht immer freundlich sind", so der 33-Jährige. Zwischen Kölsch und halvem Hahn schließen Carsten und Katja neue Bekanntschaften. Zum Beispiel mit Lucienne Willems, die nach 25 Jahren kaum noch als Imi zu bezeichnen ist. Einige Dinge in Köln waren ihr von Anfang an vertraut: "Ich komme aus der Nähe von Maastricht. Da ist der Menschenschlag ähnlich. Die Leute sind einfach fröhlich und feiern gern." Die 60-jährige Niederländerin kann sich jedoch nur allzu gut daran erinnern, wie verzweifelt sie am Anfang im Straßenverkehr war: "Diese Brücken! Selbst mit Karte bin ich regelmäßig falsch gefahren und war - schwups - auf der anderen Rheinseite", erzählt sie lachend. Eigentlich ist auch sie der Liebe wegen nach Köln gezogen. Die Ehe ist inzwischen geschieden, die Liebe zu Köln aber ist geblieben: "Ich gehe zum Beispiel regelmäßig ins Hänneschen-Theater", verrät Lucienne, während sie auf ihre Bestellung wartet: Himmel un Ääd.
Kostenfreie Veranstaltung am 12. Januar 2012
Die nächste Veranstaltung der Rheinland-Agentur findet kostenfrei am 12. Januar um 17.30 Uhr statt. Imis und Altkölner besichtigen das historische Gebäude des Oberlandesgerichts am Reichensperger Platz und die ehemalige Oberpostdirektion. Um verbindliche Anmeldungen per E-Mail wird gebeten.