Münchner Bierhalle. Amerikanischer Vergnügungspark Köln, Riehler Straße 167/69.
Fotopostkarte (ohne Verlag). Um 1910. HAStK.
Altdeutsches Bierhaus "Zur Glocke", Am Hof 14.
Fotopostkarte. Um 1935. - Fotograf. Carl Scholz, Köln-Deutz. HAStK.
"Gruss aus dem Heinzelmännchen-Brauhaus" Blaubach 4-6.
Fotopostkarte. Um 1905. - Sammlung Dr. Erhard Schlieter.
Siechen am Dom: "Zur Glocke". Am Hof 14. Althistorische Treppe Anno 1693
Fotopostkarte. Um 1936. - Verlag J.Kalinowski, Düsseldorf - HAStK.
Restaurant "Zum Bieresel", Breitestraße 114. Erstes Kölner Muschelhaus.
Fotopostkarte (ohne Verlag). Um 1930. HAStK.
Brauerei für obergäriges Bier P.J.Früh. Cöln a. Rhein, Am Hof 12.
Postkarte. Um 1908. - Verlag: Ludwig Meister, Köln. - Sammlung Dr. Erhard Schlieter.
Diese Innenansichten stammen aus Bierlokalen sehr unterschiedlichen Charakters. Den befremdlichsten Eindruck macht sicher die (Werbe-) Postkarte aus dem Heinzelmännchen-Brauhaus, dessen Gaststube durch die "chinesische" Gestaltung von Wänden, Decken, Lampen und die mongolisch anmutenden Trachten der anwesenden Männer ein asiatisches Gepräge bekommen hatte. Es wird sich doch nicht um eine Karnevalsdekoration gehandelt haben ... ? Das Beispiel der Wirtschaft "Zur Glocke" zeigt, daß es jederzeit, etwa beim Wechsel des Inhabers oder im Zuge einer Renovierung, zu einer grundsätzlichen Veränderung des Charakters kommen konnte: aus der "Altdeutschen Weinkneipe Zur Glocke" (um 1900) ist in den 30er Jahren das "Altdeutsche Bierhaus Zur Glocke (Siechen am Dom)" geworden. Ähnlich verhielt es sich mit der Weinstube "Ewige Lampe", Trankgasse 1, die nach ihrer Verlegung in die Komödienstraße 2 als Bierlokal und "Hotel Ewige Lampe & de l'Europe" geführt wurde.
Diese Wirtshausszene, die möglicherweise im Gasthaus von Max Schleuer, ehem. Haus 'Zum Krebs', Rheingasse 25, zu lokalisieren ist, zeigt einen noch sehr jungen Köbes in typischer Kleidung mit einem "Kranz" und einem Teller beim Servieren.
Das Brauhaus Kolter befand sich nahe der Kirche Maria im Kapitol in zwei miteinander verbundenen Häusern zum Marienplatz und zum Mühlenbach hin. Neben dieser Genreszene hat Heinz Kroh zahlreiche weitere Skizzen dieser Art mit schwarzer Zeichenkreide in Wirtshäusern und mehr noch in Weinstuben und Kaffeehäusern angefertigt.
Hrsg. von Hella Rafflenbeul-Kroh. 143 S. - Köln: J.P.Bachem 198o. - UStBK - Sign.: 1 K 5278
Dieser Band zeigt einen guten Querschnitt durch das Skizzenwerk Heinz Krohs. Darüber hinaus vermittelt er ein anschauliches Bild vom geselligen und gesellschaftlichen Leben Kölns, insbesondere in der Zwischenkriegszeit.